Donnerstag, 21. November 2013

Er richtet Sie auf

Doch du, Herr, umgibst mich mit deinem Schutz, du bist meine Ehre und richtest mich auf.
Psalm 3,4 (NLB)

Gott hat einen guten Plan für Sie und er will, dass Sie sich am Leben freuen. Er will nicht, dass Sie bedrückt, verzweifelt, niedergeschlagen oder entmutigt sind. Die gute Nachricht ist, dass Ihre Einstellung und Ihre Perspektive sich ändern können, wenn Sie den Blick auf Gott richten und sich von ihm aufrichten lassen.

Der Psalmist schreibt: „Doch du, Herr, umgibst mich mit deinem Schutz, du bist meine Ehre und richtest mich auf" (Psalm 3,4; NLB). Stellen Sie sich diesen Satz, „du richtest mich auf" einmal vor. Läuft jemand mit gesenktem Kopf und hängenden Schultern herum, gehen wir davon aus, dass er traurig oder bedrückt ist. Wenn Sie sich so fühlen, dann sollen Sie wissen, dass Gott Sie wieder aufrichten kann.

Denken Sie daran, dass Gott für jeden von uns Hoffnung und einen Plan für eine gute Zukunft hat. Weil er mit uns ist, können wir im Einklang mit seinem Willen denken und reden. Wir können uns darin üben, in jeder Situation, die uns begegnet, positiv zu sein. Und wenn unsere Umstände schwierig sind, dürfen wir damit rechnen, dass Gott etwas Gutes daraus macht, wie er es in seinem Wort verheißen hat.

Gebet: Gott, du bist meine Ehre und erhebst mein Haupt. Ich will zu dir aufschauen. Hilf mir, den Blick auf dich gerichtet zu halten und dir zu vertrauen, dass du deinen guten Plan für mein Leben verwirklichst.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Dienstag, 19. November 2013

Empfangen Sie den Heiligen Geist und die Kraft zu vergeben

Dann hauchte er sie an und sagte: „Empfangt den Heiligen Geist!"
Johannes 20,22 (GNB)

Gott will, dass wir ein Leben der Vergebung führen. Wir müssen uns dafür entscheiden, Gott zu gehorchen und alles zu vergeben – von der kleinsten Kleinigkeit bis zur tiefsten Verletzung – ganz gleich wie sehr der Teufel versucht, unsere Gedanken mit Bitterkeit zu vergiften. Das ist oft leichter gesagt als getan. Aber Gott verlangt nicht, dass wir das alleine tun.

Ohne die Kraft des Heiligen Geistes können Sie nicht vergeben. Aus unserer eigenen Kraft heraus ist es zu schwer, aber wenn Sie es wirklich wollen, wird Gott Ihnen den Heiligen Geist schicken, der Ihnen hilft und Sie dazu befähigt. Sie müssen es nur wollen und Gott demütig um Hilfe bitten.

In Johannes 20,22 hauchte Jesus seine Jünger an und sagte: „Empfangt den Heiligen Geist!" Seine nächste Anweisung war, anderen zu vergeben. Das Gleiche sagt er auch zu Ihnen. Er will Sie mit dem Heiligen Geist erfüllen und Sie fähig machen zu vergeben, aber Sie müssen ihn bitten und empfangen.

Wenn Sie bereit sind, kann Gott Ihnen die Kraft geben, alle Bitterkeit und Unversöhnlichkeit aus Ihrem Herzen zu verbannen. Bitten Sie Gott, Sie mit dem Heiligen Geist zu erfüllen, damit Sie denen vergeben können, die Sie verletzt haben.

Gebet: Gott, ich will. Erfülle mich mit deinem Heiligen Geist. Ich bin bereit, die Kraft des Heiligen Geistes zu empfangen und anderen zu vergeben.

Quelle: http://www.joyce-meyer.de

Montag, 18. November 2013

Gottes Wort ist eine gute Medizin

Er sprach ein Wort, und sie wurden gesund – so rettete er sie an der Schwelle des Todes.
Psalm 107,20 (NLB)

Viele machen den Fehler und verwechseln den Glauben an Heilung mit dem Einnehmen von Gottes Medizin – nämlich seinem Wort. Sie sagen: „Ich glaube an Heilung", ohne dass sie die Medizin dazu einnehmen. Was nützt uns eine Medizin, wenn wir sie nicht nehmen?

Gottes Wort ist seine Medizin – es ist ein Wirkstoff, genau wie herkömmliche Medizin. Anders ausgedrückt, die Medizin selbst enthält die Eigenschaft, Heilung zu bewirken. Gottes Wort trägt in sich die Eigenschaft, die Kraft, die Fähigkeit und die Beschaffenheit, Heilung in Ihrem Körper zu bewirken.

Und wie nehmen wir sie ein? Erst wenn Gottes Wort mitten in Ihr Herz kommt und dort bleibt, kann es in Ihrem Körper Heilung bewirken. Kopfwissen genügt nicht. Die Bibel muss in Ihren Geist dringen, indem Sie darüber meditieren – sich dem Wort Gottes aussetzen, es hören, es sehen, es vor sich hinsagen, darüber nachdenken. Dann wird es in Ihrem Körper Heilung bewirken. Sobald Gottes Wort Ihr Herz erst einmal durchdrungen hat, wird es Ihrem Körper ganz sicher Gesundheit bringen. Lassen Sie das Wort Gottes heute tief in Ihr Herz fallen.

Gebet: Gott, ich will heute über deinem heilenden Wort meditieren. Ich weiß, dass deine Heilung meinen Körper erfüllen wird, wenn dein Wort tief in mein Herz dringt.

Freitag, 15. November 2013

"Gewöhnliches" heilig machen Der eine hält einen Tag für höher als den andern; der andere aber hält alle Tage für gleich. Ein jeder sei in seiner Meinung gewiss.
Römer 14,5 (LUT)

Wir fühlen uns oft zwiegespalten und versuchen, das gewöhnliche Alltagsleben hinter uns zu bringen, damit wir uns wieder den heiligen Dingen widmen können, weil wir das Gefühl haben, näher bei Gott zu sein, wenn wir das tun, was wir für heilig halten.

Wir müssen begreifen, dass es in Wirklichkeit keine Trennung zwischen „gewöhnlich" und „heilig" gibt – sie existiert nur in unseren Köpfen. Alles, was wir tun, sollen wir für Gott tun. Und wenn wir es mit einem reinen Herzen und aus Liebe tun, wird es heilig. Sie können ganz gewöhnliche Aufgaben wie Einkaufen erledigen und sie werden genauso heilig sein wie Beten, solange Sie alles zur Ehre Gottes tun und um ihn zu verherrlichen.

Römer 14 ist ein wunderbares Kapitel, das uns auf diesem Gebiet Freiheit bringt. Meine persönliche Auslegung der Verse 5 und 6 ist, dass für den Einen Bibelstudium und Gebet heiliger sind als gewöhnliche Tätigkeiten, während für jemand, der wirklich frei ist im Herrn, alles gleich heilig ist, denn was immer er tut, tut er zur Ehre Gottes.

Entscheiden Sie sich heute dafür, alles was Sie tun, heilig zu machen, indem Sie es für Gott tun, statt ihm nur einen Teil Ihres Lebens zu widmen.

Gebet: Gott, ich will, dass mein ganzes Leben heilig ist, nicht nur ein Bereich. Ich bringe dir meine alltäglichen Aktivitäten. Ich will dich mit meinem Leben ehren.

www.joyce-meyer.de

Donnerstag, 14. November 2013

Lassen Sie sich vom Frieden bestimmen

Und der Friede Gottes regiere in euren Herzen; zu diesem seid ihr ja auch berufen in einem Leib; und seid dankbar!
Kolosser 3,15 (SLT)

Wir alle haben Gefühle und werden sie auch immer haben. Ich glaube, eines der Hauptziele für einen Christen sollte emotionale Stabilität sein. Wir sollten Gottes Nähe suchen, um den richtigen Umgang mit unseren Gefühlen zu lernen und nicht zuzulassen, dass sie uns bestimmen.

Stellen Sie sich einmal Folgendes vor: Sie wollen etwas ganz Bestimmtes kaufen, weil Sie es brauchen. Sie haben Gott versprochen, schuldenfrei zu werden. Sie wollen genau aufpassen, wofür Sie Ihr Geld ausgeben und nur kaufen, was Sie wirklich brauchen. Aber beim Einkaufen sehen Sie, dass die Läden Schlussverkauf haben und ohnehin schon reduzierte Artikel noch einmal um 50 Prozent heruntergesetzt sind. Was machen Sie? Folgen Sie Ihren Gefühlen und geben nach, oder warten Sie, bis sich Ihre Gefühle beruhigt haben, bevor Sie sich entscheiden?

Gott will, dass Sie Ihre Entscheidungen in Frieden treffen. Sich von seinem Frieden bestimmen zu lassen, heißt oft, dass Sie ein wenig warten müssen, bis sich Ihre Gefühle wieder beruhigt haben. Dann können Sie prüfen, ob es wirklich das Richtige ist. Lassen Sie nicht zu, dass Ihre Gefühle Ihre Entscheidungen diktieren. Entscheiden Sie sich immer für den Frieden.

Gebet: Herr, ich möchte dass dein Friede in meinem Leben regiert. Ich will keine Entscheidungen treffen, die auf Gefühlen basieren, sondern ich möchte in Ruhe und Frieden den Weg wählen, den du für mich bestimmt hast.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Montag, 11. November 2013

Berauscht euch nicht mit Wein – das macht zügellos –, sondern lasst euch vom Geist erfüllen!
Epheser 5,18 (EU)

Wir wissen alle, dass Satan uns zur Sünde verführen will. Auf gewisse Weise könnte man sagen, Gott „verführt" uns auch. Er verführt oder regt uns an, Gutes zu tun. Gleichzeitig greift Satan dann häufig unsere Gedanken an, damit wir alle möglichen Argumente finden, um es nicht zu tun. Wenn wir darauf hereinfallen, nimmt er uns die Möglichkeit, Gutes zu tun und Segen zu erleben.

Es scheint, als könnten wir der Versuchung, das Richtige zu tun, eher widerstehen, als der Versuchung, das Falsche zu tun. Aber das muss nicht so bleiben.

In Jakobus 4,7 heißt es: „Deshalb ordnet euch Gott unter! Leistet dem Teufel Widerstand, und er wird vor euch fliehen" (GNB). Die Sache hat zwei Seiten. Man kann dem Teufel nicht widerstehen, wenn man sich Gott nicht unterordnet. Und man kann sich Gott nicht unterordnen, wenn man dem Teufel nicht widersteht.

In Epheser 5,18 heißt es: „... lasst euch vom Geist Gottes erfüllen!" Wenn Sie das tun, sind Sie Gott untergeordnet und können dem Teufel widerstehen und den Kampf gewinnen.

Gebet: Gott, fülle mich mit deinem Heiligen Geist. Ich ordne mich dir unter und will den Hinweisen des Heiligen Geistes folgen, um Gutes zu tun und anderen ein Segen zu sein.

 

Quelle: www.joyce-meyer.de

Donnerstag, 7. November 2013

Saat und Ernte

Alles hat seine Zeit, alles auf dieser Welt hat seine ihm gesetzte Frist.
Prediger 3,1 (NLB)

In Prediger 3,1 heißt es, dass alles seine Zeit hat. Wir leben nicht alle gleichzeitig in derselben Phase. Beneiden Sie niemals jemand, der sich an der Ernte freut, während Sie noch beim Säen sind. Denken Sie daran, dass derjenige genauso eine Zeit des Säens durchleben musste wie Sie.

Säen ist gleichbedeutend damit, den Willen Gottes zu erkennen. Jedes Mal wenn ich mich für Gottes Willen entscheide, statt für meinen eigenen, säe ich eine gute Saat, die ich letztlich in meinem Leben auch ernten werde.

Zwischen Saat und Ernte kommt eine Zeit des Wartens. Die Wurzeln wachsen nach unten und graben sich in den Boden. Das braucht seine Zeit und es geschieht unter der Erde. Über der Erde sieht man gar nichts.

Nachdem wir im Gehorsam gepflanzt haben, haben wir zunächst das Gefühl, als würde nichts passieren. Aber tief innen geschieht alles Mögliche, das wir nicht sehen. Und genau wie die Saat schließlich mit einem wunderbaren grünen Sprössling durch die Oberfläche bricht, wird unsere Saat des Gehorsams letztlich mit einer großartigen Offenbarung Gottes in unserem Leben durchbrechen.

Gebet: Herr, weil die Zeit des Säens notwendig ist, um zu ernten, will ich mich nicht entmutigen lassen, während ich warte und das Gefühl habe, dass nichts passiert. Ich werde dir weiter gehorchen und vertrauen, weil ich weiß, dass du die Ernte zum richtigen Zeitpunkt hervorbringen wirst.

Quelle: www.joyce-meyer.de

 

Mittwoch, 6. November 2013

Gott meint es besser mit dir als du selbst.
Markus 10, 21 - 22
 
aus: Morgengrüße, 67. Folge

Das hingegebene Herz

Denn die Augen des Herrn durchstreifen die ganze Erde, um sich mächtig zu erweisen an denen, deren Herz ungeteilt auf ihn gerichtet ist.
2. Chronik 16,9 (SLT)

Immer wieder hat Gott mich daran erinnert, dass er keine perfekte Leistung von mir will, sondern ein hingegebenes Herz. Viele Menschen denken, dass Gott sie erst gebrauchen kann, wenn sie jeden Lebensbereich vollkommen unter Kontrolle haben. Dieses Denken hält sie davon ab, sich von Gott gebrauchen zu lassen. Er gebraucht uns, obwohl und nicht weil wir so sind wie wir sind.

Die Menschen mögen Sie meistens wegen Ihrer Leistung. Wenn Sie tun, was sie wollen, akzeptieren sie Sie. Wenn nicht, dann lehnen sie Sie ab. Gottes Liebe beruht nur auf ihm selbst. Er liebt Sie und nimmt Sie an, so wie Sie sind.

Das heißt nicht, dass uns alles egal sein darf und wir keinen heiligen Lebensstil anstreben sollen. Ein Mensch, dessen Herz Gott hingegeben ist, wird immer ernsthaft bestrebt sein, Gott in allem zu gefallen, aber er weiß auch, dass Gott ihn niemals wegen seiner Schwächen und Fehler ablehnen wird. Er will uns lieben und uns helfen, wenn wir schwach sind. Lassen Sie sich von Gott lieben und erwidern Sie seine Liebe mit einem hingegebenen Herzen!

Gebet: Gott, ich weiß, dass du mich trotz meiner Schwächen und Fehler liebst. Ich danke dir für diese Liebe und wende mein Herz dir zu, weil ich weiß, dass du mich gebrauchen kannst, wenn ich dir mit hingegebenem Herzen nachfolge.

 

Quelle: www.joyce-meyer.de

 

Montag, 4. November 2013

Bleiben Sie dran und freuen Sie sich an Ihrem Fortschritt

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Psalm 119,105 (LUT)

Es stimmt, dass wir alle noch einen langen Weg vor uns haben. Früher war ich immer entmutigt bei diesem Gedanken und es schien, als würde ich jeden Tag oder sogar jede Stunde daran erinnert. Ich hatte ständig das Gefühl des Versagens – dass ich einfach nicht die war, die ich sein sollte, nicht genug tat und mich mehr anstrengen musste. Aber wenn ich mich dann mehr anstrengte, versagte ich wieder.

Jetzt habe ich eine andere Einstellung: „Ich bin noch nicht da, wo ich sein sollte, aber Gott sei Dank bin ich auch nicht mehr da, wo ich einmal war. Ich bin okay und ich bin auf dem Weg!" Ich weiß jetzt ganz sicher, dass Gott nicht wütend auf mich ist, weil ich noch nicht am Ziel bin. Er ist zufrieden, wenn ich dranbleibe und auf dem Weg bleibe.

Wenn Sie nur „dranbleiben", wird Gott mit Ihrem Fortschritt zufrieden sein. Er hat uns versprochen, den Weg vor uns zu erleuchten. Wir kennen den Weg vielleicht nicht und wir stolpern auch von Zeit zu Zeit, aber Gott ist treu. Er sieht Ihren Fortschritt, er ist stolz auf Sie und er wird Ihnen helfen, auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Gebet: Gott, ich will mich nicht davon entmutigen lassen, wo ich jetzt stehe. Du hast mich schon so weit gebracht und ich weiß, dass du auch weiterhin meinen Weg erleuchten wirst.

Quelle: www.joyce-meyer.de