Freitag, 28. Februar 2014

Ungesunde Geschäftigkeit

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.
Matthäus 11,28-30 (SLT)

Als junger Christ war ich sehr begeistert und wollte Gott eifrig dienen. Also habe ich meine Hilfe bei allen Aktivitäten angeboten, die auch nur ansatzweise interessant erschienen. Einerseits lernte ich dadurch ganz schnell, wozu Gott mich begabt hatte. Andererseits verbrachte ich nur unregelmäßig Zeit mit Gott, weil ich derart beschäftigt war. Ich tat zwar alles Mögliche für ihn, aber beachtete ihn dabei kaum. Ich erledigte die Aufgaben aus eigener Kraft und war oft frustriert.

Es waren „Werke des Fleisches", also Dinge, die wir tun, ohne dass dabei Gottes Kraft durch uns fließt. Solche Aufgaben fallen uns schwer, rauben uns Kraft und bringen keine Freude und Erfüllung. Es sind oft gute Werke, aber nicht Gottes Werke.

Man kann durch religiöse Aktivität buchstäblich ausbrennen, wenn man versucht, Gott aus eigener Kraft zu dienen. Aber Jesus ist nicht für uns gestorben, damit wir pausenlos aktiv sind. Er starb, damit wir durch ihn eins sein können mit Gott und eine tiefe, persönliche Beziehung mit Gott, dem Vater, Gott, dem Sohn, und Gott, dem Heiligen Geist, haben können. Müssen Sie heute ein paar „Werke des Fleisches" streichen, um wirklich Zeit mit Gott verbringen zu können?

Gebet: Herr, ich sehe ein, dass gute Werke kein Ersatz dafür sind, dich wirklich zu kennen. Ich will sinnlose Aktivitäten streichen und mehr Zeit mit dir verbringen. Hilf mir dabei, in dir zur Ruhe zu kommen.

 

Quelle: www.joyce-meyer.de

Mittwoch, 26. Februar 2014

Tu das Unmögliche!

Die meisten Dinge, die es wert sind, getan zu werden, sind nicht leicht. Wenn wir Gott bitten, uns mit dem Heiligen Geist zu erfüllen, dann werden wir nicht mit ihm erfüllt, damit wir die einfachen Dinge erledigen können. Er erfüllt uns mit seinem Geist, damit wir Unmögliches schaffen!
 
Ich bitte Gott, dass er euch aus seinem unerschöpflichen Reichtum Kraft schenkt, damit ihr durch seinen Geist innerlich stark werdet. (Epheser 3, 16 Hfa)
Quelle: Tageskalender Joyce Meyer: "Guten Morgen, hier spricht Gott!"

Samstag, 22. Februar 2014

Ablenkungen aus dem Weg räumen!

Trachtet aber zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit! Und dies alles wird euch hinzugefügt werden.
Matthäus 6,33 (ELB)

Eine trickreiche Waffe Satans sind Ablenkungen. Er weiß, dass wir unsere Zeit mit Gott schnell vernachlässigen, wenn wir von den Sorgen der Welt vereinnahmt werden. Damit wir ihm treu bleiben und in enger Verbindung zu ihm stehen, will Gott manchmal, dass wir Dinge, die uns von ihm fernhalten, aus dem Weg räumen, auch wenn es wehtut.

Sollte uns zum Beispiel unsere berufliche Karriere oder der Wunsch nach Geld und sozialem Status wichtiger sein als der Wunsch, Gott zu gefallen, dann müssen wir unsere Prioritäten wieder neu ordnen. Oder vielleicht hindert Sie auch eine Freundschaft daran, Zeit mit Gott zu verbringen, und die Aufmerksamkeit und Anerkennung dieser Person sind Ihnen wichtiger als Gottes Anerkennung. Im Grunde ist jede Situation oder jeder Wunsch, der uns davon abhält, uns vom Heiligen Geist leiten zu lassen oder für Gott zu leben, eine ungesunde Ablenkung, die nicht gut für uns ist.

Gott will, dass wir uns von seinem Geist leiten lassen und nicht von Ablenkungen. Machen Sie sich heute noch daran, alle Ablenkungen aus dem Weg zu räumen, und konzentrieren Sie sich bewusst auf Gott. Wenn Sie Gott von ganzem Herzen suchen, werden Sie ihn finden. Er wartet immer auf Sie.

Gebet: Herr, bitte hilf mir, alle Ablenkungen aus meinem Leben zu verbannen, auch wenn es wehtut. Hilf mir, dass ich dich mehr als alles andere suche und mich jeden Tag vom Heiligen Geist leiten lasse. Ich will für dich leben!

 

www.joyce-meyer.de

Montag, 17. Februar 2014

Nichts ist unmöglich

Denn für Gott ist nichts unmöglich.
Lukas 1,37 (NGÜ)

Menschen, die positiv denken, können sogar in den schlimmsten Situationen noch etwas Gutes entdecken. Aber diejenigen, die viele negative Gedanken zulassen, sehen sofort die Probleme und Hindernisse. Hier geht es nicht nur darum, das berühmte Glas halb voll oder halb leer zu sehen, sondern darum, auf Basis unserer positiven oder negativen Gefühle tatsächlich Entscheidungen zu treffen und zu handeln.

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass negatives Denken die Dinge überproportional aufbläht? Die Probleme erscheinen dann viel größer und schwerwiegender, als sie in Wirklichkeit sind. Manchmal ist ein Problem vielleicht tatsächlich unmöglich zu lösen, rein menschlich betrachtet. Wer eine negative Sicht hat, vergisst dann, dass bei Gott nichts unmöglich ist.

Wenn Sie über Gottes Wort nachdenken, können Sie Ihre negative Sichtweise ablegen und sich neu darauf konzentrieren, wer Gott ist. Wer eine positive Sicht hat, die auf Gottes Wort basiert, weiß, dass bei Gott alles möglich ist. Er ist immer da. Ich habe meinem Verstand beigebracht, Gott und seinem Wort zu vertrauen und dadurch erlebt, welche Kraft ich in Gott habe, wenn ich ihm mehr vertraue als meinen Umständen. Wir dürfen nie vergessen, dass für Gott nichts unmöglich ist.

Gebet: Herr, ich weiß, dass ich mit einer Einstellung, bei der das Glas halb leer ist, nichts gewinnen kann. Ich weiß, dass du da bist, auch wenn etwas unmöglich erscheint. Ich will mit deinem Wort leben und die positive Seite sehen.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Freitag, 14. Februar 2014

Den Kopf frei für positive Gedanken

Denn wie er in seiner Seele berechnend denkt, so ist er.
Sprüche 23,7 (SLT)

Es ist wichtig, gesunde und positive Gedanken über sich selbst zu haben. Sie können das Leben nicht lieben, wenn Sie immer negativ denken. Sollte das bei Ihnen der Fall sein, dann fassen Sie den Entschluss, Ihre Denkweise zu ändern. Ich habe festgestellt, dass die beste Art, positiv denken zu lernen, ist, Gott um viel Hilfe zu bitten – und zwar oft.

Der schwerste Schritt, um von einer negativen Denkweise loszukommen, ist zuzugeben, dass man ein Problem damit hat und Gott um Hilfe zu bitten. Aber wenn Sie das erst einmal tun, können Sie die negativen Gedanken überwinden, denn die Bibel sagt, dass Sie in Christus ein neuer Mensch sind (2. Korinther 5,17).

Viele Leute wagen es nicht mehr zu hoffen, weil sie so oft enttäuscht worden sind im Leben. Ihre Philosophie lautet: „Wenn ich nichts Gutes erwarte, kann ich auch nicht enttäuscht werden." So habe ich früher auch gedacht. Ich hatte so viele Enttäuschungen erlebt, dass es mir schwerfiel, zuversichtlich zu sein. Als ich anfing in der Bibel zu lesen und Gott zu vertrauen, dass er mich wieder heil machen würde, wurde mir klar, dass meine negativen Gedanken verschwinden mussten.

Wir können in jeder Situation üben, zuversichtlich zu sein. Falls Sie gerade eine schwere Zeit durchleben, dann erwarten Sie, dass Gott die Dinge zum Guten für Sie wendet. Als Christ müssen Sie um Ihre Gedankenwelt kämpfen, denn Ihr Verstand ist nicht automatisch in Einklang mit Gottes Plan. Nehmen Sie sich einmal Zeit, die Aussagen der Bibel mit Ihren Gedanken zu vergleichen. Erlauben Sie Gott, Ihre Gedanken mit seinen in Einklang zu bringen. Er hat mir gezeigt, wie ich positiver denken kann, und er kann es Ihnen auch zeigen.

Gebet: Gott, ich gestehe, dass ich mit negativen Gedanken kämpfe und deine Hilfe brauche. Bring meine Gedanken in Einklang mit deinen. Erinnere mich in jeder Situation daran, dass du alles zu meinem Besten wirken wirst.

 

Quelle: www.joyce-meyer.de

Donnerstag, 13. Februar 2014

"Feste Nahrung" aus Gottes Wort

Feste Nahrung hingegen ist für Erwachsene, für reife Menschen also, deren Urteilsfähigkeit aufgrund ihrer Erfahrung so geschult ist, dass sie imstande sind, zwischen Gut und Böse zu unterscheiden.
Hebräer 5,14 (NGÜ)

Ich erinnere mich noch an die Zeit, als ich meine Kinder gefüttert habe. Solange ich ihnen Bananen und Pfirsiche gab, war alles in Ordnung. Aber wenn ich versuchte, einen Löffel Erbsen dazwischenzuschmuggeln, machten sie nur „Pfff!" Dann kratzte ich ihnen die Erbsen vom Kinn und schob sie wieder rein. Es dauerte einige Zeit, aber irgendwann aßen sie auch Erbsen.

Genauso ist es mit jungen Christen. Wenn wir anfangen, in Gottes Wort zu lesen, beginnen wir geistlich zu wachsen. Wir hören auf, das zu tun, was unsere menschliche Natur uns sagt und fangen an, das zu tun, was Gott von uns möchte. In Sprüche 4,18 heißt es, dass der Weg der Gerechten jeden Tag heller und klarer wird, solange wir an Gottes Wort festhalten. Das Schlüsselwort ist „festhalten". Wir müssen Gottes Wort lieben, studieren und darauf hören, damit es uns verändern kann.

Sind Sie schon einmal bei Gelb über die Ampel gefahren? Vielleicht hatten Sie es eilig und haben gedacht Sie schaffen es noch. Machen Sie das immer wieder, werden Sie vermutlich früher oder später einen Unfall bauen. Genauso ist es mit Gottes Wort. Wenn wir Dinge tun, von denen wir wissen, dass wir sie nicht tun sollten, und versuchen, damit davonzukommen, kann das ins Auge gehen. Gottes Wort ist zu unserem Schutz da.

In Hebräer 5,14 heißt es: „Erwachsene aber brauchen feste Nahrung – solche Leute nämlich, die durch beharrliche Übung ihr Wahrnehmungsvermögen geschärft haben, um Gut und Böse zu unterscheiden" (GN). Die „feste Nahrung" der Bibel wird Ihnen Ihre Sünde vor Augen führen, und das ist gut. Der Heilige Geist lässt Sie im Inneren wissen, wenn Ihre Haltung nicht in Ordnung ist oder Sie in die falsche Richtung laufen. In Gottes Wort verwurzelt zu sein ist der Schlüssel, um die richtige Richtung im Leben zu finden. Seien Sie kein kleines Baby, nehmen Sie die feste Nahrung der Bibel zu sich!

Gebet: Gott, ich weiß, dass dein Wort der einzige Weg ist, um reif zu werden. Lass mich nicht länger ein Baby sein! Führe mich und hilf mir zu wachsen. Ich will die feste Nahrung der Bibel zu mir nehmen.

Dienstag, 11. Februar 2014

Geduld

Geduld ist nicht die Fähigkeit, warten zu können, sondern die Fähigkeit, sich eine gute innere Einstellung zu bewahren, während man wartet. (Joyce Meyer)

Montag, 10. Februar 2014

Gottes Liebe

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.
Johannes 3,16 (ELB)

Die Bibel spricht von verschiedenen Arten der Liebe. Im Griechischen gibt es das Wort „phileo", das für Freundschaft und Zuneigung steht. Dann gibt es den Begriff „eros"– die leidenschaftliche Liebe zwischen Mann und Frau. Aber es gibt noch eine dritte Art – eine höhere Art der Liebe. „Agape" ist die Liebe, die Gott für seinen Sohn und für die Menschheit empfindet. Es ist eine opferbereite Liebe, die Art von Liebe, die in Johannes 3,16 beschrieben wird: „Denn Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab" (HFA).

Es gibt viele Bibelstellen zu diesem Thema. Sie sollten sich wirklich einmal die Zeit nehmen, sie zu studieren. Eine andere Bibelstelle, die von der Agape-Liebe handelt, ist Matthäus 5,44. Dort heißt es, wir sollen unsere Feinde lieben und für die beten, die uns verfolgen. Für Menschen zu beten, die gut zu uns sind, ist nicht schwer. Aber für Menschen zu beten, die uns verletzt haben, ist eine echte Herausforderung. Es ist leicht, Zeit mit Freunden in der Gemeinde zu verbringen. Viel schwerer ist es, mit jemandem zusammen zu sein, der elend und einsam wirkt, und ihm zuzuhören. Das ist Agape-Liebe. Es bedeutet, die eigene Bequemlichkeit zu opfern, um das zu tun, was vor Gott richtig ist.

Man kann Menschen Agape-Liebe zeigen, indem man Geduld mit ihnen hat, verständnisvoll ist, ihnen Mut macht oder den Mund hält, wenn man etwas sagen könnte. Wir Menschen sind zutiefst selbstsüchtig und fragen ständig: „Und was ist mit mir?" Es wird höchste Zeit, dem Egoismus den Krieg zu erklären und ihn mit Agape-Liebe zu bekämpfen. Es wird Zeit, sich damit zu beschäftigen und zu verstehen, was die Bibel über Liebe sagt und den Menschen um uns herum gezielt Gutes zu tun und sie zu lieben. Lassen Sie die Agape-Liebe Gottes in sich überfließen auf andere.

Gebet: Herr, deine Agape-Liebe ist unglaublich stark. Ich erkläre jetzt dem Egoismus den Krieg und entscheide mich, gezielt in deiner Liebe zu leben. Bitte gib mir die Kraft dazu.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Samstag, 8. Februar 2014

Soziale Gerechtigkeit

Er verschafft Waisen und Witwen ihr Recht. Er liebt die Fremden und gibt ihnen Nahrung und Kleidung.
5. Mose 10,18 (EU)
Es ist einfach falsch, wenn wir hören, dass jemand in Not ist und absolut nichts unternehmen. Ich will das erklären ... Vor einiger Zeit hat Gott mir gezeigt, wie wichtig es ihm ist, dass ich mich um Gerechtigkeit für die Unterdrückten bemühe. Das gehört zu seiner Berufung für alle Menschen in seiner Gemeinde. Seit er den Israeliten im Alten Testament das Gesetz gegeben hat, sucht er nach Menschen, die den Waisen, Witwen, Unterdrückten, Armen, Einsamen und Vergessenen helfen.

Durch Mose ließ er uns sagen: „Benachteiligt die Witwen und Waisen nicht!" (2. Mose 22,21; HFA). Gott ist nicht parteiisch. „Den Waisen und Witwen verhilft er zu ihrem Recht. Er liebt die Ausländer und gibt ihnen Nahrung und Kleidung" (5. Mose 10,18; HFA). Gott sagte seinem Volk, wenn sie sich um die Ausländer, Witwen und Waisen kümmerten, würde er ihre Arbeit segnen (5. Mose 14,29; HFA).

Zu den einsamsten Menschen gehören heute das Mädchen, das sich als Prostituierte verkaufen muss, um zu überleben, der Waisenjunge in Afrika, dessen Eltern an Aids gestorben sind, der Häftling, der Tag für Tag alleine in seiner Zelle sitzt, der Obdachlose, der auf der Straße lebt ... Dort draußen gibt es jede Menge Menschen, die Hilfe brauchen.

Das wirkt vielleicht überwältigend und Sie denken jetzt: „Was kann ich da schon tun?" Gott hat mir gezeigt, dass ich zwar nicht alle Probleme lösen kann, dass ich aber sehr wohl schon etwas bewirke, wenn ich nur einem Menschen helfe. Bitte denken Sie jetzt nicht, dass das, was Sie geben können, nicht genug ist. Leidende, zerbrochene, hungrige und obdachlose Menschen gibt es überall. Werden Sie ihnen heute helfen?

Gebet: Herr, dir sind die Armen und Einsamen wichtig. Gib mir dein Herz für Gerechtigkeit und zeig mir die leidenden und zerbrochenen Menschen, denen ich helfen soll.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Freitag, 7. Februar 2014

Joyce Meyer: Werde aktiv!

Wenn Gott spricht, sollten wir aktiv werden - und nicht anfangen, das Gesagte abzuwägen.
Quelle Joycemeyer. De
(nach dem Bibelvers Jakobus 1,22 Hfa)
Herzliche Grüße!
Martina

Sonntag, 2. Februar 2014

Malen Sie sich den Sieg vor Augen

Und der HERR wird dich zum Kopf machen und nicht zum Schwanz, und du wirst immer aufwärts steigen und nicht heruntersinken, weil du gehorsam bist den Geboten des HERRN, deines Gottes, die ich dir heute gebiete zu halten und zu tun …
5. Mose 28,13 (LUT)

Ich habe einige großartige Siege erlebt. Gott hat mich von so vielen alten Sünden, Bindungen und schlechten Gewohnheiten befreit. Gott möchte, dass jeder von uns diese atemberaubende Freiheit erlebt. In meinem Leben gibt es immer noch Kämpfe, die ich gewinnen und Hindernisse, die ich überwinden muss. Bei Ihnen ist das bestimmt ähnlich. Ich möchte Ihnen Mut machen, sich heute eine Sache auszusuchen, mit der Sie anfangen wollen. Dann beginnen Sie, sich den Sieg vor Augen zu malen. Stellen Sie sich vor, wie Ihr Leben aussehen würde, wenn Sie von dieser Sache frei wären.

Ich habe 5. Mose 28 zum Ansporn genommen. Lesen Sie einmal das ganze Kapitel. Im Grunde sagt es aus, dass Gott Sie segnen wird, wenn Sie ihm gehorchen. Wenn Sie ihm ungehorsam sind, wird er Sie verfluchen. Das ist ein ziemlich starker Ansporn, nicht wahr? Ich arbeite lieber mit Gott zusammen, um Dinge zu überwinden, statt dem Satan die Oberhand über mich zu lassen. Ich glaube, das Aufregendste im Leben ist, einfach zu sagen: „Gott, ich will mich verändern, ich will dir gefallen."

Haben Sie sich diese Denkweise erst einmal angewöhnt, können Sie von der ersten Sache frei werden und dann von der nächsten und der übernächsten. Bald werden Sie feststellen, dass Sie in Christus wirklich Autorität besitzen. Leben Sie Ihr Leben nicht ohne das aufregende Gefühl von Wachstum und Veränderung, sonst verpassen Sie all die guten Dinge, die Gott durch Sie tun kann. Nehmen Sie sich heute einmal Zeit und malen Sie sich aus, wie Sie gerne sein möchten, und dann fangen Sie an, nach der Freiheit in Gott zu streben. Denn wenn Sie die Sache Schritt für Schritt angehen, können Sie mit Gott alles erreichen!

Gebet: Gott, ich glaube, dass ich die Freiheit in dir erleben kann. Heute male ich mir aus, wie frei ich in dir sein kann. Mach mich stark, damit ich dir gefallen und in der Autorität leben kann, die du mir gegeben hast.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Samstag, 1. Februar 2014

Die Bereitschaft zur Veränderung

Himmel und Erde sind meine Zeugen, dass ich euch heute vor die Wahl gestellt habe zwischen Leben und Tod, zwischen Segen und Fluch. Wählt das Leben, damit ihr und eure Kinder nicht umkommt!
5. Mose 30,19 (HFA)

Mit neun Jahren fing ich an zu rauchen. Ich mochte es, weil ich dabei entspannen konnte, und lange Zeit wollte ich gar nicht damit aufhören. Als mir dann klar wurde, dass ich aufhören sollte, wollte ich nicht, weil ich Angst hatte zuzunehmen. Jahrelang war das meine Ausrede. Dann kam eine Zeit, in der ich immer wieder aufhörte zu rauchen und wieder anfing.

Den Tiefpunkt erreichte ich, als ich ein so starkes Verlangen nach Zigaretten hatte, dass ich mich während des Gottesdienstes hinausschlich, mich ins Auto setzte und eine rauchte. Da wurde mir klar, dass ich etwas ändern musste. Die meisten Menschen müssen erst an so einen Punkt kommen, bevor sie bereit sind, sich zu verändern. Manchmal muss es zum Herzinfarkt kommen, bevor jemand seine Essgewohnheiten ändert. Aber Sie müssen nicht bis zu diesem Tiefpunkt warten. Sie können die Zähne zusammenbeißen und sagen: „Schluss jetzt. Ich habe genug davon."

Die Bibel sagt, dass wir uns „für das Leben entscheiden" können. Gott gibt Ihnen die Unterstützung und die Fähigkeit, sich zu verändern, aber Sie müssen es wollen, sonst kommt Ihr Tiefpunkt schneller als Sie denken. Es ist viel einfacher, sich „für das Leben" zu entscheiden, bevor man den Tiefpunkt erreicht.

Sie dürfen keine Angst davor haben, dass Sie sich eine Zeit lang nicht wohlfühlen werden. Ich kam schließlich vom Rauchen los, und das war nicht leicht, aber ich musste es nicht alleine schaffen. Wenn Sie meinen, Sie sind noch nicht bereit für eine Veränderung, dann gehen Sie einfach zu Gott und beten Sie: „Hilf mir, hilf mir, hilf mir." Ich verspreche Ihnen, mit Gottes Hilfe und wenn Sie sich „für das Leben" entscheiden, können Sie sich wirklich und dauerhaft zum Guten verändern.

Gebet: Gott, du hast mir die Entscheidung überlassen und ich entscheide mich für das Leben! Ich weiß, dass jede Veränderung schwer ist, aber bitte hilf mir. Ich weiß, dass ich mit deiner Hilfe und meiner Bereitschaft zur Veränderung jedes Hindernis überwinden kann.

 

Quelle:www.joyce-meyer.de