Montag, 31. August 2020

Durch die Bibel

Der Gemeindepastor Dr. Vernon McGee hat sich die Mühe gemacht, die Bibel von vorne bis hinten zu erklären. Praktischerweise als App:

Die App bei Google Play 

Die App bei iTunes 

Wer noch ein paar Informationen zu Dr Vernon Mc Gee sucht findet es bei Wikipedia

Dienstag, 22. März 2016

Aus einer Passionsandacht...

Einsam (Mt 23, 36 -  46)

Ich fühle mich einsam. In der Menge der Menschen bleiben mir alle fremd. Ich bin abgeschnitten vom Band der Gemeinschaft. Meine Erwartungen sind enttäuscht. Was ich meinte gegeben zu haben, bleibt unerwidert. Ich brauche Hilfe und ernte Geschäftigkeit. Ich suche Verständnis und stoße auf müde Ohren, die aufnehmen, ohne zuzuhören. Ich bin nur ein Rauschen im Kopf der anderen. Ich bin allein. Angst und Traurigkeit durchdringen meinen Körper wie Kälte an regennassen Tagen. Eure Überforderung erdrückt mich. Die Einsamkeit beugt meinen Rücken. Eure Gleichgültigkeit lässt mich schaudern. Nie wieder will ich euch um etwas bitten! Vergeblich habe ich auf Trost gehofft.

Du hast gebetet voller Angst. Um das Unglück wissend, hast du auf Beistand gehofft und fandest schlafend, die du liebtest. Du hast deine Freunde gebeten, wach zu bleiben, um das Warten auf das Unausweichliche zu teilen. Gott hast du in den Ohren gelegen, der Kelch möge an dir vorübergehen. Gerungen hast du mit dir, ihn doch zu trinken, und hast dabei auf Trost gehofft. Doch die Gefährten verschliefen deinen stillen Schmerz. Die du liebtest, hatten ihre eigene Not. Die zu dir gehörten, überhörten deinen stummen Schrei. Du warst allein.
Deshalb bist du da, wenn ich meine Einsamkeit beklage. Darum wachst du, wenn ich mich selbst verlasse. Du klopfst an mein Herz, bevor es verhärtet. Weil du meine Einsamkeit teilst, kennt meine Angst Grenzen.Im Garten Gethsemane begräbt deine Einsamkeit mein  Alleinsein.


Verraten (Mt. 26, 47 - 56)

Ich bin verraten und verkauft. Weil ich auf falsche Freunde gesetzt habe, muss ich meine Gutgläubigkeit ausbaden. So vieles haben wir gemeinsam erlebt, manche Schlacht zusammen geschlagen. Manches Mal bin ich über meinen Schatten gesprungen, um die Treue zu halten. Doch nun muß ich für meine Freundschaft bezahlen. Verrat steht gegen Vertrauen. Ich werde ausgeliefert, weil sie sich einen Vorteil erhoffen. Sie suchen ihren Gewinn in meinem Untergang. Der Wind hat sich gedreht. Verbundenheit wird mit Füßen getreten. Ich fühle mich enttäuscht, ausgenutzt, verletzt. Aus Freunden sind Feinde geworden. Manche Menschen haben zwei Gesichter, vorne freundlich und nett, hinten verbissen, niederträchtig, gemein. Sie flüstern, zerreißen sich das Maul, erfinden Geschichten über mich. Alle sehen zu. Ich bin nackt, bloßgestellt, missbraucht. Jeder neue Tag wird zum Spießrutenlauf. Ich bin gefangen in eurem Bild, das ihr von mir gemalt habt. Verraten, verkauft und ausgeliefert.

Dich hat der Freund verraten. Er war einer deiner Vertrauten, mit denen du alles geteilt hast. Das Geräusch des Bruderkusses muss für dich geklungen haben wie der Knall eines Peitschenhiebes. Das Zeichen der Freundschaft besiegelte den Verrat. Wie viel Kälte musst du darin gespürt haben? Sie haben dich gestellt wie einen Verbrecher. Sie waren viele, um einen Einzigen zu holen, der doch widerstandslos mitging. Du solltest zum Opfer werden. An dir sollte ein Exempel statuiert werden. Doch du bliebst aufrecht und treu. Du hast nicht zugelassen, dass dir Trauer, Enttäuschung und Verrat die Würde nehmen. Du hast es geschafft, den Verräter nicht zu verachten, und ergabst dich seiner List um unsretwillen. Weil du den Verrat ertragen hast, macht du mir Mut, mir selbst die Treue zu halten. Dass du nicht anfingst, blind zu hassen, verpflichtet mich zur Menschlichkeit.



Gottverlassen (Mt 27, 31 - 50)

Ich möchte manchmal schreien, weil ich nicht mehr kann und nicht mehr will. Meine Kraft ist aufbraucht. So lange habe ich vergeblich gekämpft. Ich klage Gott an. Ich rufe alle meine Fragen zum Himmel und warte vergeblich auf eine Antwort, ein Zeichen, eine Ahnung. Ich sehe schreckliche Bilder, erlebe fürchterliche Dinge und frage: Wieso muss das geschehen? Doch ich schreie gegen die Wand seines Schweigens. Ich suche nach einer Erklärung. Doch meine Logik stößt an ihre Grenzen. Ich bin ohnmächtig.
Wie kann ein Mensch das aushalten? Etwas in mir stirbt. Meine Seele flieht nach nirgendwo. Ich falle ins Schwarze. Ausweglos. Niemand kann jetzt helfen. In mir zerreißt der Vorhang der Selbstbeherrschung.

Dich haben sie festgenagelt. Das Schild über deinem Kopf zeigt, dass Ironie und Spott töten können. Sie waren zu sehr mit sich beschäftigt, um sich von dir retten zu lassen. Dein Vorbild war ihnen unerträglich. Wer dir begegnete, konnte nicht länger vor sich davonlaufen. Selbst die Mächtigen hast du verunsichert. Sie haben dich mit ihrer Angst ans Kreuz geschlagen. Du bist unschuldig gestorben. Sie haben dich ausgezogen, gefoltert, gequält, geschändet. Dein Sterben wurde öffentlich zur Schau getragen. Und Gott, dein Gott, den du Vater nanntest, schwieg still. Allein, verraten, verlassen von Gott und Mensch erstarb dein gellender Schrei im Dunkel dieser Welt.
Deine Heillosigkeit ist meine Rettung. Wenn ich  meine Fragen in den Himmel schreie, weiß ich dich als Bruder neben mir. Dass du in deiner Schwäche so stark warst, lässt mich Mensch bleiben. Deine nackte Hilflosigkeit am Kreuz ist Garant meiner Würde. Du bist da, wo unsere Not am größten ist. Das ist der Grund der Auferstehung zum Leben.



Sonntag, 11. Oktober 2015

Bedingungslos geliebt

Die Geschichte von einem Vater mit zwei unterschiedlichen Söhnen

11 Jesus erzählte mal wieder eine Geschichte: „Es gab mal einen Mann, der hatte zwei Söhne.
12 Irgendwann sagte der jüngere Sohn zum Vater: ‚Papa, mir dauert es zu lange, bis du stirbst und ich meinen Teil von deinem Geld erben werde. Ich möchte das jetzt schon ausbezahlt bekommen. Geht das?' Der Vater ließ sich drauf ein und zahlte ihm die Kohle aus.
13 Ein paar Tage später packte der Sohn seine Sachen zusammen und ging auf Weltreise. Er lebte in Hotels und in Spielcasinos, verzockte sein ganzes Vermögen in irgendwelchen Bars und Clubs, bis er pleite war.
14 Plötzlich gab es in der Zeit eine große Wirtschaftskrise im Land. Die Lebensmittelpreise stiegen immer höher und viele Menschen hatten nichts zu essen. Auch der Sohn bekam Hunger.
15 Immerhin kriegte er einen Job als Toilettenmann am Hauptbahnhof. Das war ein echt schlecht bezahlter, dreckiger und total unbeliebter Job.
16 Der junge Mann war so hungrig, dass er am liebsten die Essensreste, die Toilettenbesucher in den Müll warfen, gegessen hätte, aber noch nicht mal das durfte er.
17 Schließlich überlegte er hin und her: ‚Zu Hause bei meinem Vater bekommt jeder Arbeiter in seiner Firma ein Mittagessen und ich sterbe hier fast vor Hunger!
18 Die beste Idee ist es wahrscheinlich, wieder nach Hause zu gehen. Dann sag ich zu ihm: Papa, ich habe großen Mist gebaut, ich hab mich von dir und auch von Gott entfernt!
19 Ich hab es auch echt nicht mehr verdient, zu deiner Familie dazuzugehören. Aber kannst du mir vielleicht irgendeinen Job in deiner Firma geben?‘
20 Also ging er wieder zurück zu seinem Vater. Als der Sohn gerade durch das Eingangstor vom Grundstück kam, sah der Vater ihn schon aus der Ferne. Mit Tränen in den Augen lief er ihm sofort entgegen, umarmte und küsste ihn.
21 Der Sohn sagte sofort: ‚Papa, ich hab großen Mist gebaut! Ich hab mich falsch verhalten dir und Gott gegenüber! Ich hab es echt nicht mehr verdient, dein Sohn genannt zu werden.‘
22 Sein Vater hörte ihm aber gar nicht richtig zu. Er rief schnell ein paar Angestellte und beauftragte die: ‚Bringt sofort den besten Designer-Anzug her, den ich im Schrank hängen habe. Holt ein paar gute Schuhe und holt den Familienring.
23 Fahrt das beste Essen auf, die Sachen, die wir extra für einen besonderen Anlass im Lager haben! Deckt den Tisch und lasst uns eine große Party starten.
24 Es gibt nämlich einen Grund zum Feiern: Mein Sohn war schon so gut wie tot, aber jetzt ist er wieder hier und lebt! Ich hatte voll die Sehnsucht und habe jeden Tag auf ihn gewartet und jetzt ist er endlich wieder da!‘
25 In der Zeit war der ältere Sohn noch bei der Arbeit. Als er nach Hause kam, hörte er schon von weitem, dass da ’ne Party am Start war.
26 Er fragte einen der Hausangestellten, was da los ist.
27 ‚Ihr Bruder ist wieder da! Ihr Vater hat eine fette Party organisiert und hat das ganz besonders große kalte Büfett kommen lassen, das für die besonderen Anlässe.‘
28 Aber der ältere Bruder war total angefressen und sauer. Er hatte überhaupt keinen Bock mitzufeiern und blieb draußen vor der Tür. Schließlich kam der Vater raus und fragte ihn: ‚Warum kommst du nicht rein, mein Junge?‘
29 ‚Mann, Vater! Wie viele Jahre arbeite ich jetzt schon für dich? Ich hab geschuftet wie ein Blödmann, so als würde ich dafür ein fettes Gehalt bekommen. In der ganzen Zeit hab ich nicht einmal etwas getan, was du nicht wolltest. Aber von dir kamen nicht einmal auch nur ein paar Würstchen rüber, damit ich mit meinen Freunden mal einen schönen Grillabend hätte machen können.
30 Jetzt kommt dein anderer Sohn, der dein ganzes Geld mit irgendwelchen Schlampen zum Fenster rausgeschmissen hat, und du fährst hier die Sachen auf, die eigentlich nur für ganz besondere Feste gekauft wurden?‘
31 Sein Vater sah ihn an und meinte nur: ‚Mein Lieber, du bist die ganze Zeit bei mir gewesen, wir beide sind uns sehr nahe! Alles, was mir gehört, gehört auch dir!‘
32 Aber lass uns heute eine große Party feiern! Dein Bruder war für uns schon gestorben, doch jetzt lebt er wieder! Wir hatten ihn schon aufgegeben, aber er hat den Weg nach Hause zurückgefunden!‘“

So steht es in der Volxbibel im Kapitel 15 des Lukasevangeliums

Freitag, 7. August 2015

Herausforderungen Stück für Stück angehen

„Ich sage dir noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Hab keine Angst und lass dich durch nichts erschrecken; denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst!“
Josua 1,9 (GNB)
Gehen Sie an Herausforderungen Stück für Stück, einen Tag nach dem anderen heran. Wenn wir versuchen, zu weit vorauszuschauen, wirken die Aufgaben oft überwältigend. Gott zu vertrauen heißt auch zu glauben, dass er uns unser „tägliches Brot“ gibt, das heißt dass wir bekommen was wir brauchen, wenn wir es brauchen und nicht vorher.

Manchmal scheinen die Herausforderungen zu groß und überwältigend, aber Gott ist immer bei uns. Wir müssen nur mutig sein und seine Kraft annehmen. Wenn wir nicht zu weit im Voraus über alles nachdenken, können wir uns auf das konzentrieren, was heute vor uns liegt und es schnell und effizient erledigen.

Dieses Prinzip lässt sich auch auf viele andere Lebensbereiche übertragen – Schulden abbauen, das Haus aufräumen und in Ordnung halten, Eheprobleme lösen, Kindererziehung, pünktlich zur Arbeit kommen oder ein Projekt fertigstellen. Was auch immer Sie tun müssen, Sie können es tun.

Denken Sie daran, dass es in Philipper 4,13 heißt, dass wir alles schaffen und mit allem fertigwerden können, weil Gott uns die Kraft gibt. Nichts ist zu viel für Sie, wenn er an Ihrer Seite ist.

Gebet: Gott, auch wenn die Herausforderungen zu groß scheinen, weiß ich doch, dass ich sie Stück für Stück angehen kann, weil du bei mir bist. Ich nehme heute deine Kraft an.

Donnerstag, 9. April 2015

Eine kurze Geschichte...

 Ein Pastor erzählt: "Kürzlich sass ich in einem sehr vornehmen Haus. Ein geladener Kreis von Frauen und Männern war zusammen. Dabei kam das Gespräch auf das viel belächelte Thema "Sünde". Man lächelte auch hier.
Doch dann ergriff ein angesehener Mann aus der Ölwirtschaft das Wort:
"Ja, mit der Sünde dürfen Sie dem modernen Menschen nicht mehr kommen. Aber ich will Ihnen etwas sagen. Wenn ich schon keine Sünde hätte, so habe ich doch tief in mir einen ganzen zoologischen Garten: einen Löwen, der meine Frau anbrüllt; eine Schlange, die ihr Gift spritzt; einen Aal, der sich geschickt überall hinauswindet auf Kosten der Wahrheit, und einen Igel, wenn der hochkommt, dann gibt es Stacheln und Wunden nach allen Seiten. O nein, keine Sünde, nur ein ganzer zoologischer Garten! Ich muss bekennen, diesen Widersachern in mir wurde ich nicht Meister. Kaum waren  sie da, hatten sie auch schon alles verwüstet. Aber seit ich Jesus kenne, ist es anders. Sie kommen jetzt viel seltener, sie wittern und fürchten ihren Bezwinger, vor ihm müssen sie wieder verschwinden."
Jetzt lachte keiner mehr. (H.Schäfer)

gefunden in der ethos 4/2015 (Vorwort)

Dienstag, 2. Dezember 2014

Behalte die Gabel!

Als der Arzt ihr mitteilte, dass sie höchstens noch drei Monate zu leben
hätte, beschloss sie, sofort alle Details ihrer Beerdigung festzulegen.
Zusammen mit dem Pfarrer besprach sie, welche Lieder gesungen werden
sollten, welche Texte verlesen werden sollten und welche Kleider sie
anhaben wollte.

"Und da gibt es noch eine wichtige Sache! Ich will mit einer Gabel in
der Hand begraben werden" sagte sie schließlich.

Der Pfarrer konnte seine Verwunderung nicht verbergen. Eine Gabel?
"Darf ich fragen, warum?" wollte er vorsichtig wissen. "Das kann ich
erklären", antwortete die Frau mit einem Lächeln. "Ich war in meinem
Leben zu vielen verschiedenen Abendessen eingeladen. Und ich habe immer
die Gänge am liebsten gemocht, wo diejenigen, die abgedeckt haben,
gesagt haben: Die Gabel kannst du behalten. Da wusste ich, dass noch
etwas Besonderes kommen würde. Nicht nur Eis oder Pudding, sondern etwas
Richtiges, ein Auflauf oder etwas Ähnliches.

Ich will, dass die Leute auf mich schauen, wenn ich da in meinem Sarg
liegen mit einer Gabel in der Hand. Da werden sie sich fragen: Was hat
es denn mit der Gabel auf sich? Und dann können Sie ihnen erklären, was
ich gesagt habe. Und dann grüßen Sie sie und sagen ihnen, dass sie auch
die Gabel behalten sollen. Es kommt noch etwas Besseres."

(Kristina Reftel, gefunden in: „Der Andere Advent 2010/11" von der
Initiative Andere Zeiten e.V.)


Quelle: Jugendwerksadventskalender 2014, 2. Türchen

Dienstag, 18. November 2014

Vergebung: der Schlüssel, um dem Teufel die Tür zu verschließen

Aber wem ihr vergebt, dem vergebe auch ich. Denn auch ich habe vor Christus um euretwillen verziehen – wenn ich hier überhaupt etwas zu verzeihen hatte –, damit wir nicht vom Satan überlistet werden. Wir wissen ja, was seine Absichten sind.
2. Korinther 2,10-11 (NeÜ)

Vergebung hilft uns, weil sie Gottes Wirken in unserem Leben freisetzt. Ich bin fröhlicher und fühle mich körperlich besser, wenn ich nicht voller Unversöhnlichkeit bin. Bitterkeit, Groll und mangelnde Vergebungsbereitschaft lösen Stress in einem Menschen aus und können zu ernsthaften körperlichen Erkrankungen führen.

Wenn wir anderen Menschen nicht vergeben, kann Gott uns auch nicht vergeben. Wir ernten was wir säen. Wenn Sie gnädig sind, sind andere gnädig mit Ihnen; wenn Sie andere verurteilen, werden Sie verurteilt. Vergeben Sie denen, die Sie verletzt haben, damit Ihre Herzenstür Gott gegenüber geöffnet bleibt. Die Gnade Gottes wird Sie dazu befähigen.

Unversöhnlichkeit gibt dem Teufel Raum. Er nistet sich dann in Ihrem Leben ein und blockiert den Heiligen Geist. Ob ihm das gelingt, hängt ganz von Ihnen ab. Wenn Sie vergeben, hat der Teufel keinen Einfluss auf Sie, und Ihre Gemeinschaft mit Gott ist ungetrübt. Tun Sie sich selbst also den Gefallen und seien Sie vergebungsbereit.

Gebet: Gott, ich will Satan keinen Raum in meinem Leben geben. Ich möchte, dass nichts unserer Beziehung im Wege steht. Ich gebe meine Unversöhnlichkeit auf, damit unsere Gemeinschaft wieder ungetrübt ist.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Sonntag, 9. November 2014

Der Wahrheit ins Auge schauen macht glücklich

   
Fragt euch doch einmal selbst, ob ihr im Glauben steht, und prüft euch! Erfahrt ihr dann nicht an euch selbst, dass Christus in euch ist? Wenn nicht, dann hättet ihr euch nicht bewährt.
2. Korinther 13,5 (NeÜ)

Niemand kann ein Problem loswerden, wenn er nicht zugibt, dass er eines hat. Ein Alkoholiker, Drogenabhängiger oder jeder, der die Kontrolle über sein Leben verloren hat, ist so lange zum Leiden verurteilt, bis er sagen kann: „Ich habe ein Problem, und ich brauche Hilfe."

Auch wenn unsere Probleme vielleicht entstanden sind, weil etwas gegen unseren Willen geschehen ist, gibt es keine Entschuldigung dafür, dass wir das Problem fortbestehen, wachsen oder sogar unser Leben bestimmen lassen. Unsere früheren Erfahrungen haben aus uns das gemacht, was wir jetzt sind, aber wir müssen nicht so bleiben. Wir können die Initiative ergreifen und positive Schritte der Veränderung gehen – und wir können Gott dabei um Hilfe bitten.

Was auch immer Sie für ein Problem haben, Sie müssen der Wahrheit ins Auge sehen und Ihren Teil der Verantwortung übernehmen. Die Bibel sagt, wir müssen uns selbst prüfen. Das mag abschreckend klingen, aber Jesus Christus lebt in Ihnen und er kann Ihnen durch alle früheren Probleme hindurchhelfen.

Sehen Sie der Wahrheit ins Auge – das kann der Anfang eines glücklicheren Lebens sein!

Gebet: Heiliger Geist, ich will meine Probleme nicht leugnen oder in Angst davor leben. Ich werde mich selbst prüfen und diesen Problemen auf den Grund gehen, weil ich weiß, dass du mir helfen kannst, sie zu verarbeiten und ein glücklicheres Leben zu führen.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Montag, 3. November 2014

Bleiben Sie dran und freuen Sie sich an Ihrem Fortschritt

 
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Psalm 119,105 (LUT)

Es stimmt, dass wir alle noch einen langen Weg vor uns haben. Früher war ich immer entmutigt bei diesem Gedanken und es schien, als würde ich jeden Tag oder sogar jede Stunde daran erinnert. Ich hatte ständig das Gefühl des Versagens – dass ich einfach nicht die war, die ich sein sollte, nicht genug tat und mich mehr anstrengen musste. Aber wenn ich mich dann mehr anstrengte, versagte ich wieder.

Jetzt habe ich eine andere Einstellung: „Ich bin noch nicht da, wo ich sein sollte, aber Gott sei Dank bin ich auch nicht mehr da, wo ich einmal war. Ich bin okay und ich bin auf dem Weg!" Ich weiß jetzt ganz sicher, dass Gott nicht wütend auf mich ist, weil ich noch nicht am Ziel bin. Er ist zufrieden, wenn ich dranbleibe und auf dem Weg bleibe.

Wenn Sie nur „dranbleiben", wird Gott mit Ihrem Fortschritt zufrieden sein. Er hat uns versprochen, den Weg vor uns zu erleuchten. Wir kennen den Weg vielleicht nicht und wir stolpern auch von Zeit zu Zeit, aber Gott ist treu. Er sieht Ihren Fortschritt, er ist stolz auf Sie und er wird Ihnen helfen, auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Gebet: Gott, ich will mich nicht davon entmutigen lassen, wo ich jetzt stehe. Du hast mich schon so weit gebracht und ich weiß, dass du auch weiterhin meinen Weg erleuchten wirst.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Freitag, 31. Oktober 2014

Empfangen Sie Gottes Gnade

Doch die rettende Gnade ist nicht einfach das Gegenstück der begangenen Sünde. Die Verfehlung des einen Menschen hat allen übrigen den Tod gebracht. Das wird mehr als aufgewogen durch die Gnade Gottes und das Geschenk, das allen durch die Liebestat des einen Menschen Jesus Christus zuteil wird.
Römer 5,15 (GNB)

Gnade ist Gottes Kraft, so zu leben, wie er es von uns will. Aber Gott wird uns seine Gnade nicht schenken, um ungehorsam zu sein. Wenn er nicht möchte, dass wir etwas Bestimmtes tun, und wir tun es trotzdem, dann werden wir schmerzlich erleben, dass wir nicht mehr unter seinem Segen stehen.

Gnade ist gleichbedeutend mit Befähigung. Gott gibt uns Gnade, damit wir unserem Auftrag gerecht werden können. Setzen wir unsere eigenen Ideen um, müssen wir dies auch in unserer eigenen Kraft tun. Folgen wir hingegen ihm, gibt er uns immer die Gnade und Kraft, um das zu tun, womit er uns beauftragt hat.

Das Beste daran ist, dass wir uns zwar entscheiden müssen, seine Gnade anzunehmen, aber wir müssen nichts tun, um sie uns zu verdienen. Wenn Sie bereit sind, Gottes Ruf zu folgen, wird er Ihnen helfen, es zu tun. Jesus starb, um Ihre Sünden zu tilgen, damit Sie gerecht sind vor Gott und Zugang zum Heiligen Geist haben, der Ihnen hilft, Ihren Weg im Alltag zu finden.

Sorgen Sie dafür, dass Sie in der Verfassung sind, seine Gnade und Befähigung zu empfangen. Wenn Sie versuchen, Ihren eigenen Weg zu gehen, sagen Sie Gott, dass Sie bereit sind, ihm zu folgen und bitten Sie ihn um Hilfe. Er wird treu sein und Ihnen seine Gnade schenken.

Gebet: Heiliger Geist, ich kann mein Leben ohne deine Gnade nicht erfolgreich leben. Ich will deinem Ruf folgen. Bitte hilf mir, jeden Tag so zu leben, wie du es willst.

Quelle:www.joyce-meyer.de

Donnerstag, 30. Oktober 2014

Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.

Ich bin mir sicher, dass wir jede Menge Segen verpassen und es nicht einmal merken, nur weil wir andere nicht so behandeln, wie wir selbst behandelt werden möchten. Wir wollen immer, dass andere uns etwas Gutes tun, aber ergreifen wir auch die Initiative und fangen an, ihnen ganz uneigennützig zuerst etwas Gutes zu tun?

Wenn Ihre Ehe, Ihre Familie oder Ihre Freundschaften nicht so sind, wie Sie es sich wünschen, könnten Sie das Blatt wenden, indem Sie ab jetzt nach diesem Prinzip leben.

Vielleicht warten Sie darauf, dass Ihr Ehepartner etwas für Sie tut. Vielleicht weigern Sie sich hartnäckig, einem Freund zu helfen, weil Sie wollen, dass er Ihnen zuerst hilft. So zu leben kann für das eigene Ego sehr bequem sein, aber es wird sich so lange nichts verändern, bis Sie beschließen, aktiv etwas zu ändern. Es wird Zeit, Ihren Stolz herunterzuschlucken und etwas für Ihre Beziehungen zu tun.

Statt nur herumzusitzen, sich auf sich selbst zu konzentrieren und darauf zu warten, dass der Segen zu Ihnen kommt, wird es Zeit, dass Sie die Initiative ergreifen, Opfer bringen und den Menschen dienen, die Gott in Ihr Leben gebracht hat. Seien Sie ein Diener und stellen Sie andere in den Mittelpunkt.

Statt sich abgelehnt und übergangen zu fühlen, werden Sie sich wundern wie Ihre Beziehungen sich verbessern, wenn Sie andere so behandeln, wie Sie selbst behandelt werden möchten.

Gebet: Gott, ich gewinne nichts, wenn ich ein selbstsüchtiges Leben führe. Anstatt darauf zu warten, dass andere mir etwas Gutes tun, werde ich anderen zuerst etwas Gutes tun und sie so behandeln, wie ich behandelt werden möchte.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Freitag, 24. Oktober 2014

Denken Sie bessere Gedanken und Sie haben ein besseres Leben

 
Tod und Leben stehen in der Macht der Zunge; wer sie liebevoll gebraucht, genießt ihre Frucht.
Sprüche 18,21 (EU)

Dieser Bibelvers sagt ganz klar, dass unsere Worte Macht haben, über Leben und Tod zu entscheiden. Es ist ungeheuer wichtig, dass wir lernen, unsere Worte zu kontrollieren, aber wir müssen es auf die richtige Art und Weise tun.

Ich glaube, manche Menschen versuchen, ihre Worte zu beherrschen, aber sie tun nichts gegen ihre Gedanken. Das ist so, als würde man beim Unkraut jäten nur die Blätter abreißen. Wenn die Wurzel nicht mit herausgezogen wird, wächst das Unkraut immer wieder nach. Sie werden Ihre Worte nie wirklich unter Kontrolle haben, wenn Sie nicht lernen, Ihre Gedanken zu beherrschen.

Wir stehen immer in der Versuchung, Falsches zu denken, aber wir müssen nicht darauf eingehen. Wir haben die Wahl! Wir können uns bewusst für die richtigen Gedanken entscheiden, damit wir dann auch die richtigen Worte wählen.

Sie können sich für Leben spendende Gedanken entscheiden, indem Sie Gottes Wahrheiten aufnehmen, darüber nachdenken, davon sprechen und sie hören. Was in Ihnen steckt, wird auch wieder herauskommen. Wenn Sie also Ihre Gedanken mit guten, positiven, wirkungsvollen, Leben spendenden Dingen von Gott füllen, werden automatisch gute, positive, wirkungsvolle, Leben spendende Worte aus Ihrem Mund herauskommen.

Gebet: Heiliger Geist, ich will meine Gedanken ändern, damit ich Leben spendende Worte sprechen kann. Hilf mir, meine Gedanken mit deiner Wahrheit zu füllen, damit meine Worte dich widerspiegeln.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Donnerstag, 23. Oktober 2014

Die Ehe kann so viel Freude bringen...

Euer Vorbild und eure Ehrfurcht vor Gott überzeugen mehr als tausend Worte.
1. Petrus 3,2 (HFA)

Die Ehe kann so viel Freude bringen, wenn wir anfangen, uns aneinander zu freuen. Wussten Sie, dass Gott Sie nicht zusammengefügt hat, damit es Ihnen schlecht geht? Er hat Sie nicht zusammengefügt, damit Sie gegeneinander kämpen, aufeinander herumhacken oder versuchen, einander zu ändern.

Die Bibel sagt ausdrücklich, dass die Frau sich an ihrem Mann freuen soll, aber ich glaube, das gilt für beide Partner. Allerdings höre ich kaum einmal eine Frau sagen: „Weißt du, ich freue mich wirklich an meinem Mann" oder einen Mann: „Ich freue mich an meiner Frau."

Doch Gott möchte, dass wir uns in der Ehe aneinander freuen. Er will, dass wir miteinander lachen und Spaß haben. Mir ist klar, dass das nicht immer einfach ist. In der Ehe gibt es Herausforderungen. Aber bitten Sie Gott, Ihnen trotz Ihrer Unterschiedlichkeit, die schönen Seiten an Ihrem Partner zu zeigen. Bitten Sie ihn, Ihnen zu zeigen, wie er Ihren Partner sieht, weil er Sie beide liebt und für Sie beide gestorben ist.

Wenn Sie sich mit Gottes Augen sehen, wird die Freude von ganz alleine Ihre Herzen erfüllen, und Sie werden sich aneinander freuen.

Gebet: Gott, ich will mich an meinem Ehepartner freuen. Hilf uns, uns aneinander zu freuen und Spaß miteinander zu haben, indem du uns zeigst wie du uns siehst – auch wenn es in der Ehe mal schwierig ist.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Freitag, 17. Oktober 2014

Achte auf das, was ich dir sage...Sprüche 4 Vers 20

Vier Schritte zum Bibelstudium
Mein Sohn, achte auf das, was ich dir sage. Höre meinen Worten gut zu.
Sprüche 4,20 (NLB)

Ich werde oft gefragt, wie man Bibelstudium betreiben kann. Hier sind vier hilfreiche Schritte:

1. Planen Sie Zeit dafür ein. Ich habe meinen Termin mit Gott immer morgens, aber wenn das bei Ihnen nicht funktioniert, dann müssen Sie eine andere Zeit finden – selbst wenn es nicht jeden Tag ist. Fangen Sie einfach irgendwo an, dann werden Sie sehen, welche positiven Auswirkungen diese Zeiten auf Ihr Leben haben.
2. Bereiten Sie sich auf das Bibellesen vor. Suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie gerne sind – zum Beispiel ein Zimmer, in dem Sie ungestört sein können.
3. Legen Sie sich alles zurecht, was Sie brauchen. Sie brauchen natürlich eine Bibel, aber auch ein gutes Bibellexikon, eine Konkordanz und Schreibzeug. Dann müssen Sie nicht alle paar Minuten unterbrechen, wenn Sie etwas nachschlagen oder aufschreiben wollen.
4. Bereiten Sie sich innerlich vor. Sprechen Sie mit Gott über Dinge, die Sie ihm vielleicht bekennen müssen, und fangen Sie Ihre Bibelstudienzeit in Frieden an, ohne dass Sie irgendetwas daran hindert, Erkenntnisse von Gott zu empfangen.

Nehmen Sie sich Zeit zum Bibelstudium, denn es hat die Kraft, Ihr Leben zu verändern und Sie zu dem Menschen zu machen, den Gott aus Ihnen machen will.

Gebet: Herr, ich entscheide mich, mir Zeit zum Bibelstudium zu nehmen. Zeige mir, wie ich dein Wort verstehen, danach leben und mich jeden Tag deiner Wahrheit unterstellen kann.

Mittwoch, 1. Oktober 2014

Lassen Sie sich von der Angst nicht unterkriegen

Da sagte der Herr zu Abram: „Verlass deine Heimat, deine Sippe und die Familie deines Vaters und zieh in das Land, das ich dir zeigen werde!"
1. Mose 12,1 (GNB)

Die Bibel berichtet von einem Mann namens Abram, der Gott trotz seiner Angst vertraute. Wie würde es Ihnen ergehen, wenn Gott Sie auffordern würde, von zu Hause wegzugehen und Ihre Familie und alles Vertraute zurückzulassen, um ein unbekanntes Ziel anzusteuern? Hätten Sie Angst? Genau vor dieser Herausforderung stand Abram – und sie machte ihm Angst. Aber Gott sagte zu ihm: „Fürchte dich nicht."

Wir denken oft, wir sollten mit etwas warten, bis wir keine Angst mehr haben, aber täten wir das, würden wir wahrscheinlich kaum etwas für Gott, für andere oder sogar für uns selbst tun. Abram musste im Vertrauen und Gehorsam gegenüber Gott Schritte wagen, trotz seiner Angst.

Wenn Abram sich von seiner Angst hätte unterkriegen lassen, hätte er sein gottgegebenes Ziel nie erreicht. Aus ihm wäre nicht der Mann geworden, zu dem Gott ihn erschaffen hatte – der Vater vieler Völker. Wenn Sie sich von Ihrer Angst kleinkriegen lassen, ändert das Gottes Plan für Ihr Leben. Also tun Sie, was er von Ihnen verlangt, auch wenn Sie es voller Angst tun müssen! Genau wie Abram werden Sie entdecken, dass es sich lohnt.

Gebet: Gott, du warst Abram treu, als er dir trotz seiner Angst gehorsam war, deshalb beschließe ich, meine Angst nicht zu beachten und zu tun, was auch immer du von mir willst.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Dienstag, 23. September 2014

"Warum!?"

Die Frage nach dem Leid, warum leiden Unschuldige - neuer Workshop bei ERF, weitere Infos: http://www.erf.de/3411-542-4801

Mittwoch, 17. September 2014

Ein großartiger Tausch

Wirf dein Anliegen auf den Herrn, und er wird für dich sorgen; er wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen!
Psalm 55,23 (SLT)

Wussten Sie, dass Gott Ihnen ein Tauschgeschäft anbietet? Sein Angebot steht rund um die Uhr und es ist erstaunlich, wie wenige Menschen darauf eingehen. Er möchte alle Ihre Sorgen und Probleme und Ihr Versagen haben. Im Austausch dafür gibt er Ihnen seinen Frieden und seine Freude.

Gott will sich wirklich um uns kümmern, aber dazu müssen wir aufhören, uns selbst darum zu kümmern und uns um jede Kleinigkeit, die wir nicht in der Hand haben, Sorgen zu machen. Viele Menschen wollen, dass Gott für sie sorgt, aber sie halten an ihren Sorgen fest oder versuchen, selbst eine Antwort zu finden, statt auf Gottes Führung zu warten.

Gott wird uns seinen Frieden schenken, aber zuerst müssen wir ihm unsere Sorgen überlassen. Was für ein großartiger Tausch! Wir geben Gott unsere Sorgen und er gibt uns dafür seinen Frieden. Wir geben ihm alle unsere Probleme und Schwierigkeiten und er schenkt uns Schutz, Beständigkeit und Freude. Das ist das unglaubliche Vorrecht und der Segen, den wir erleben, wenn er für uns sorgt.

Gebet: Herr, du hast mir einen großartigen Tausch angeboten. Du kannst so viel mehr als ich, deshalb gebe ich dir alle meine Sorgen und empfange dafür den Frieden und die Freude, die du mir schenkst!

Quelle: www.joyce-meyer.de

Dienstag, 9. September 2014

Wenn den Menschen, die Sie verletzt haben, Gutes widerfährt

 
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen, damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel werdet; denn er lässt seine Sonne aufgehen über Bösen und Guten, und er lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.
Matthäus 5,44-45 (EU)

Hatten Sie schon einmal das Gefühl, dass jemand von Gott gesegnet wurde, der es nicht verdient hat? Haben Sie schon einmal mitbekommen, wie jemandem etwas Gutes widerfahren ist, der Sie verletzt hat? Wenn ein Mensch, der uns verletzt hat, gesegnet wird, kann uns das wirklich stören ... zumindest war das bei mir so, bis ich lernte zu vergeben.

Die Bibel sagt, dass den Gerechten und den Ungerechten Gutes und Böses widerfährt. Wenn jemand, der Sie verletzt hat, gesegnet wird, ist es um ein Vielfaches schwerer zu vergeben, aber wir sind trotzdem aufgerufen, für den anderen zu beten.

Ich ermutige Sie, die zu segnen, die Sie verletzt haben, indem Sie für sie beten, auch wenn Sie noch verärgert sind. Für Menschen zu beten, die Ihnen Leid zugefügt haben, ist eine Entscheidung. Diese Entscheidung basiert nicht auf Ihren Gefühlen. Aber dadurch können Sie selbst wieder heil werden.

Wer Vergebung lebt, wird Christus immer ähnlicher. Wenn Sie lernen wie wichtig Vergebung ist und anfangen, für diejenigen um Segen zu bitten, die Sie verletzt haben, wird Ihr Herz frei von Bitterkeit und Sie werden selbst wachsen und den Segen entdecken, den Gott für Sie bereithält.

Gebet: Gott, es ist zwar schwer, aber ich weiß, dass ich für diejenigen, die mich verletzt haben, beten und sie segnen soll. Mir ist klar, dass Vergebung eine Entscheidung ist. Deshalb bitte ich dich, mir zu helfen, diese Entscheidung zu treffen.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Montag, 8. September 2014

Schluss mit den Schuldgefühlen

So gibt es nun keine Verdammnis für die, die in Christus Jesus sind.
Römer 8,1 (LUT)

Wenn ich mein Publikum frage, wie viele der Zuhörer Schuldgefühle haben, so heben schätzungsweise 80 Prozent die Hand. Ich gehörte auch zu diesen 80 Prozent, bis ich beschloss, dass jetzt Schluss war mit Schuldgefühlen. Ich wollte nicht, dass so ein belastendes Gefühl mein Leben bestimmte.

Ich forschte in Gottes Wort zum Thema Schuld und beschäftigte mich mit Gottes Charakter und seinem Wesen, bis ich fest davon überzeugt war, dass Gott nicht die Quelle meiner Schuldgefühle war.

Schuldgefühle sind für mich Eindringlinge, die unseren Verstand und unser Bewusstsein angreifen, um uns daran zu hindern, uns an dem zu freuen, was Gott uns schenkt. Schuldgefühle haben kein Recht auf einen Platz in unserem Leben, denn Jesus hat für unsere Sünden und Missetaten bezahlt. Wenn wir in uns unberechtigte Schuldgefühle tragen, dann sollten wir sie dorthin zurückschicken, wo sie hergekommen sind: in die Hölle!

Lassen Sie sich durch Schuldgefühle nicht länger die Freude rauben. Machen Sie Schluss mit ihnen. Gehen Sie aggressiv gegen Schuldgefühle vor, wenn sie kommen, indem Sie Gottes Liebe und Gnade annehmen.

Gebet: Heiliger Geist, ich mache Schluss mit den Schuldgefühlen! Wenn sie in mir aufsteigen, erinnere mich jedes Mal daran, dass Gott mir vergeben und mich durch Jesu stellvertretenden Tod heil gemacht hat.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Dienstag, 2. September 2014

Gott löst einen Knoten nach dem anderen

Der Herr aber helfe euch, euer Denken und Wollen ganz an Gottes Liebe auszurichten, und mache euch standhaft, wie er selbst, Christus, standhaft war.
2. Thessalonicher 3,5 (NGÜ)

Stellen Sie sich Ihr Leben einmal als ein Knäuel von Schnürsenkeln vor, die alle miteinander verknotet sind und von denen jeder eine andere Farbe hat. Jeder Knoten steht für ein Problem, und alle diese Knoten und Probleme zu lösen, braucht einige Zeit und Kraft. Es hat lange gebraucht, um all diese Knoten zu machen, und es wird auch einige Zeit dauern, sie wieder aufzubekommen.

In unserer modernen, schnelllebigen Gesellschaft hetzen wir oft von einer Sache zur nächsten, aber Gott hat es nicht eilig. Er gibt nie auf und verliert nie die Geduld. Er wird mit uns an einer Sache arbeiten und uns dann ein wenig ruhen lassen – aber nicht sehr lange. Er kommt wieder, um an der nächsten Sache zu arbeiten. Er wird weitermachen, bis er alle Knoten, einen nach dem anderen, gelöst hat.

Wenn Sie manchmal das Gefühl haben, dass es in Ihrem Leben nicht vorwärtsgeht, dann liegt es daran, dass Gott Ihre Knoten einen nach dem anderen löst. Lassen Sie seine Geduld in sich wachsen, und früher oder später werden Sie den Erfolg und den Frieden erleben – Dinge, nach denen Sie sich so lange gesehnt haben.

Gebet: Gott, ich bin so froh, dass du alle meine Knoten lösen kannst und mein Leben gelingen lässt. Hilf mir, beständig und geduldig zu werden, während du immer weiter in meinem Leben wirkst.

Quelle: www.joyce-meyer.de