Sonntag, 7. April 2013


Specials von Joyce

Entdecke das fehlende Teil

Von Joyce Meyer

Wie selten zuvor haben wir es heute mit einer Identitätskrise zu tun. Wir fragen uns: Wer oder was sind wir eigentlich? Jeden neuen Tag müssen wir den verschiedenen Ansprüchen nachkommen, die an uns gestellt werden. Es wird von uns erwartet, allem gerecht zu werden und immer verfügbar zu sein. Diese Ansprüche machen uns mit der Zeit mürbe und lassen uns hinterfragen, wer wir wirklich sind und was für ein Leben wir wirklich leben sollten.

Es ist nicht so, dass es falsch wäre, den Nöten und Bedürfnissen anderer Menschen zu begegnen. Ganz im Gegenteil. Es ist unerlässlich, anderen Liebe und Aufmerksamkeit zu geben. Ich spreche hier vielmehr von Gottes Plan für Sie persönlich – davon, wie Sie Ihre wahre Identität entdecken, welches Selbstbild Sie haben sollten und wie Sie Ihr Leben führen könnten. Das beinhaltet unsere Karriere, Talente, Familie, Beziehungen und unser Aussehen. Oft finden wir unsere Identität auch in unserem Besitz, unseren Erfolgen und sogar in unseren Lebensumständen (Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft).
Die Wahrheit ist aber, dass Sie keine tief greifende, echte Erfüllung in Ihrem Leben erfahren werden, wenn Ihre Identität auf diesen Dingen basiert – sei es auf Erfolg oder Versagen.

Wenn alles glattläuft und wir erfolgreich sind, fühlen wir uns gut und erleben durch unsere Lebensumstände ein gewisses Maß an Freude und Zufriedenheit.
 Aber wie ich in meinem Leben selber erfahren musste, kommt es früher oder später zu Rissen in diesem Fundament.

Mit der Zeit versteht man, dass man hart daran arbeiten muss, dieses Gefühl aufrechtzuerhalten. Man muss sich anstrengen, um das eigene Ansehen und sein Selbstwertgefühl stabil zu halten. Man hat das Gefühl, man müsse sich immer und immer wieder beweisen. Wenn man abends im Bett liegt, überfällt einen die Angst, dass sich das Leben jederzeit zum Negativen verändern könnte. Und plötzlich fühlt sich das Leben an wie ein Puzzle, in dem das entscheidende Stück fehlt.
Wenn Sie sich jemals so gefühlt haben – oder Sie sich genau in diesem Augenblick so fühlen – machen Sie sich keine Sorgen. Die meisten Menschen fühlen sich irgendwann mal so. Doch manche fühlen sich schon so lange so, dass Sie sich gar nicht mehr vorstellen können, anders zu leben. Sie meinen, diesen Gedanken nichts mehr entgegensetzen zu können.

Doch Sie wurden nicht dazu geschaffen, so zu leben. Gott möchte das Puzzle Ihrer Identität vervollständigen.

Wenn Ihre Identität von Ihnen selbst abhängt – von Ihrem Aussehen, Ihren Leistungen oder dem Wert, den Ihnen andere Menschen zuerkennen, tragen Sie eine schwere Last mit sich durchs Leben. Jesus hat Sie nie darum gebeten, diese Last zu tragen – denn er wusste, dass Sie darunter zerbrechen würden. Er hat etwas viel Besseres für Sie geplant!

Die Antwort liegt nicht darin, worin Sie Ihre Identität finden, sondern in wem!
Zu verstehen, wer Sie in Christus sind, setzt Sie frei – Sie müssen sich dann nicht mehr beweisen oder versuchen, andere zu beeindrucken. Sie müssen Ihren Wert auch nicht mehr in Besitz, Leistung oder Erfolgen suchen. Ihr Selbstwertgefühl ist dann nicht mehr in Gefahr – denn es ist in Gott verwurzelt! Um es mit anderen Worten zu sagen: JESUS vervollständigt das Puzzle Ihrer Identität!

Sie müssen sich nicht mehr fragen, ob Gott Sie akzeptiert. Das hat er durch Jesus ein für alle Mal bewiesen. Und wenn Sie Jesus in Ihrem Herzen tragen, sind Sie damit von Gott angenommen (siehe 1. Johannes 4,17)!

Es gab eine Zeit in meinem Leben, in der ich allen Lügen des Feindes glaubte. Ich dachte, ich sei wertlos und unwichtig, weil ich vieles nicht richtig machte oder einfach nicht genug leistete. Fühlen auch Sie sich manchmal so? Erst als ich entdeckte, dass meine Identität in Jesus liegt, war ich fähig, mein ganzes Vertrauen auf Gott zu werfen. Dadurch erlebte ich eine wunderbare Veränderung in meinem Leben. Ich begann zu verstehen, wer ich bin und was mir in Christus zusteht.

Glauben Sie mir, diese Botschaft muss man mehr als einmal hören! Lassen Sie sich von dieser Botschaft durchdringen und erlauben Sie, dass Ihr eigenes Denken dadurch verändert wird.

Ihre Beziehung zu Jesus ist der Ursprung all des Segens, den Sie in Ihrem Leben erfahren. Werfen Sie Ihre Sorgen auf ihn und erlauben Sie ihm, für Sie zu sorgen. Lassen Sie uns die Veränderungen genießen, die er in unser Leben bringt!

Samstag, 6. April 2013


Und seid wie die neugeborenen Kinder begierig nach der vernünftigen, unverfälschten Milch - damit ihr durch sie wachset zur Rettung.
(1. Petrus 2, Vers 2)

So wie das Baby seine Mutter braucht damit es gestillt werden kann, braucht ein Jünger Jesu den Vater im Himmel. Ist das nicht ein schönes Bild, wie ein Baby an der Brust ruhig und zufrieden wird? Genauso können wir zur Ruhe finden, wenn wir mit Gott die Ruhe suchen. Wahre Zufriedenheit erlangen wir nur da. Der einzige Unterschied ist vielleicht, wir müssen mit unseren Händen die Bibel ergreifen und aufschlagen und bereit sein zu hören. Meine Kinder waren ganz unterschiedlich: die eine hat so gerne Muttermilch getrunken - die andere wollte lieber das Fläschchen. Was war das für eine Enttäuschung für mich, wo ich so gerne mein Kind stillen wollte! Aber das Baby hat jedesmal den Kopf weggedreht und gebrüllt wie am Spieß!
Ob Gott auch so enttäuscht ist, wenn wir sein Wort nicht hören wollen?

Freitag, 5. April 2013


Heutige Andacht

5. April 2013

Die ungeheure Macht des Namens Jesu

Darum hat ihn Gott auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der über allen Namen ist, damit in dem Namen Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und unter der Erde sind, und alle Zungen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.
Philipper 2,9-11 (SLT)
Viele Menschen – auch viele Christen – haben nicht die geringste Ahnung von der ungeheuren Macht des Namens Jesu. Hast du schon einmal über die Bedeutung von Namen nachgedacht? Der Name einer Person steht für und personifiziert deren Persönlichkeit, und unterscheidet sie so von allen anderen. Wenn wir jemanden beim Namen rufen, dann verkünden wir etwas über diese Person.

Genauso ist es, wenn wir den Namen Jesu aussprechen. Wir nennen damit nicht nur einen Namen, wir verkünden einen Namen, der Macht verkörpert – nicht menschliche Macht, sondern die ganze Macht und Autorität Gottes (Kolosser 2,9). Wenn wir diesen Namen aussprechen, beschreiben wir damit eine Person. Jesus bedeutet „Retter“, und wir nennen ihn nach dem, was er für uns tut – er rettet uns von unseren Sünden, unserem Versagen und aus Umständen, die nicht seinem Willen entsprechen (Matthäus 1,21).

Viele Menschen wollen geistliche Macht erleben, aber sie verstehen nicht, dass sie den Namen Jesu im Glauben aussprechen müssen, um diese Macht freizusetzen. Dieser wunderbare Name ist denen gegeben, die glauben. Sprechen Sie seinen Namen heute als Kind Gottes im Glauben aus.

Gebet: Vater im Himmel, ich verkünde den Namen Jesu im Glauben über meine Lebensumstände. Ich danke dir für die rettende Kraft deines Sohnes.

http://www.joyce-meyer.de 

Donnerstag, 4. April 2013


Umgang mit Gefühlen

Der Herr, dein starker Gott, der Retter, ist bei dir. Begeistert freut er sich an dir. Vor Liebe ist er sprachlos ergriffen und jauchzt doch mit lauten Jubelrufen über dich.
Zefanja 3,17 (NLB)
Gefühle gehören zum Leben. Solange wir leben, werden wir immer alle möglichen Gefühle und emotionalen Reaktionen haben. Wir dürfen weder ihre Existenz leugnen noch uns deshalb schuldig fühlen. Allerdings müssen wir lernen, mit diesen Gefühlen umzugehen. Das fällt leichter, wenn wir wissen, dass wir ihnen nicht vertrauen können. Ja, sie können sogar unser größter Feind sein. Satan setzt unsere Gefühle gegen uns ein, damit wir nicht in der Kraft des Heiligen Geistes leben können.

Es ist wichtig zu wissen, dass der Herr, unser Gott, der in jedem von uns wohnt, mächtig ist. Seine Kraft, die in uns ist, macht es möglich, dass wir unsere Gefühle überwinden und uns von seinem unveränderlichen Wort und seinem Geist leiten lassen, statt von schwankenden Gefühlen.

Geistlich gefestigt und emotional reif zu sein passiert nicht von alleine. Sie müssen es von ganzem Herzen wollen und es entschlossen anstreben. Wenn Ihnen emotionale Stabilität wirklich wichtig ist, ist Gott gerne bereit Ihnen zu helfen, mit Ihren Gefühlen umzugehen. Bemühen Sie sich um emotionale Stabilität und Sie werden ein siegreiches Leben voll Freude erleben!

Gebet: Gott, ich will emotional stabil werden. Ich möchte mich nicht von meinen Gefühlen kontrollieren lassen, sondern lernen, richtig mit ihnen umzugehen. Danke, dass du in mir lebst und mir mit deiner großen Kraft dabei hilfst. 

Mittwoch, 3. April 2013

Das Leben Jesu auf dieser Erde ist noch nicht zu Ende gebracht. Christus will es weiterleben im Leben seiner Nachfolger. Epheser 5, 1-2
aus: Morgengrüße 67. Folge


Gnade begreifen, aus Glauben leben

Denn aus Gnade seid ihr durch den Glauben gerettet, nicht aus eigener Kraft – Gott hat es geschenkt.
Epheser 2,8 (EU)
Die meisten von uns wissen, dass wir nur durch Gnade gerettet sind, aber ich frage mich, wie viele wirklich die Kraft der Gnade Gottes begriffen haben. Alles, was wir von Gott empfangen, müssen wir im Glauben empfangen. Aber was wir über den Glauben wissen, muss auf einem klaren Verständnis von Gnade basieren, denn selbst der Glaube wird uns durch Gnade geschenkt.

Wenn Sie die Gnade begreifen, können Sie im Glauben leben und Gottes Segen empfangen. Gottes Gnade ist weder kompliziert noch verwirrend. Sie ist einfach und genau deshalb verfehlen viele Menschen sie. Alles in der Bibel – die Errettung, die Erfüllung mit dem Heiligen Geist, die Gemeinschaft mit Gott und jeder Sieg in unserem täglichen Leben – basiert auf Gnade. Ohne Gnade sind wir nichts, haben wir nichts, können wir nichts.

Alles in unserem Leben hängt von Gottes Bereitschaft ab, seine unendliche Macht für uns einzusetzen, und nicht von unseren Verdiensten oder Fähigkeiten oder Werken. Konzentrieren Sie sich heute auf diese Tatsache und Sie werden Ihren Glauben wachsen sehen.

Gebet: Gott, ich will nicht nur von deiner Gnade hören, ohne zu begreifen, welche Macht wirklich darin liegt. Hilf mir zu verstehen, wie wunderbar deine Gnade ist, damit mein Glaube wachsen kann.
www.joyce-meyer.de

Dienstag, 2. April 2013

Vertrauet auf Gott, und ihr werdet siegen. Vertraut auf euch selbst, und ihr werdet unterliegen. 2. Chronik 13, 18
aus: Morgengrüße, 65. Folge
Cartoon: "Du bist nicht stark, aber hast an meinem Wort festgehalten."
Quelle: www.erf.de

Montag, 1. April 2013

Wie können wir erwarten, dass Gott uns weiter segnet, wenn wir ihm nicht für das danken, was er uns schon gegeben hat? Daniel 2, 23
aus: Morgengrüße 65. Folge