Samstag, 22. März 2014

Öffnen Sie sich der Vergebung, nicht der Verurteilung

Wenn wir aber unsre Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit.
1. Johannes 1,9 (LUT)

Wir brauchen jeden Tag Vergebung. Der Heilige Geist schlägt in uns Alarm, damit wir Sünde erkennen, und er gibt uns durch das Blut Jesu die Möglichkeit, von Sünde gereinigt zu werden, damit wir vor Gott bestehen können.

Aber wenn wir uns verurteilt fühlen, können wir sicher sein, dass das nicht von Gott kommt. Er hat Jesus gesandt, um für uns zu sterben und den Preis für unsere Sünde zu zahlen. Jesus hat am Kreuz unsere Schuld und Strafe auf sich genommen (Jesaja 53). Als Gott uns von der Sünde befreit hat, hat er uns auch von Verurteilung freigesprochen. Er ist treu und gerecht und vergibt all unsere Schuld und reinigt uns von aller Ungerechtigkeit (1. Johannes 1,9).

Der Teufel weiß, dass Verurteilung und Scham uns davon abhalten, im Gebet zu Gott zu kommen und seine Vergebung zu empfangen, um wieder ungetrübte Gemeinschaft mit ihm zu genießen. Wenn wir ein schlechtes Gewissen haben oder glauben, Gott sei wütend auf uns, trennt uns das nur von ihm. Er wird Sie nie verlassen, also ziehen Sie sich nicht von ihm zurück, weil Sie sich selbst verurteilen. Nehmen Sie seine Vergebung an und bleiben Sie bei ihm.

Gebet: Gott, danke, dass du mir gezeigt hast, dass Verurteilung niemals von dir kommt. Ich nehme jetzt deine Vergebung an. Du hast mich rein gemacht von Sünde, damit ich vor dir bestehen kann.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Freitag, 14. März 2014

Gott befreit Sie aus dem Gefängnis Ihrer Vergangenheit

„Der Geist des Herrn ist auf mir, weil er mich gesalbt hat, zu verkündigen das Evangelium den Armen; er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen, und den Blinden, dass sie sehen sollen, und den Zerschlagenen, dass sie frei und ledig sein sollen, zu verkündigen das Gnadenjahr des Herrn."
Lukas 4,18-19 (LUT)
Ich habe in meiner Kindheit Missbrauch erfahren und komme aus einer dysfunktionalen Familie. Meine Kindheit war von Angst und seelischen Qualen bestimmt. Als ich als junge Frau zum Glauben kam und als Christin zu leben versuchte, glaubte ich, dass meine Zukunft immer durch meine Vergangenheit beeinträchtigt sein würde. Ich dachte: „Wie kann jemand, der so eine Vergangenheit hatte wie ich, jemals innerlich heil werden? Das ist unmöglich!"

Aber Jesus hat gesagt: „Der Geist des Herrn ist auf mir ... er hat mich gesandt, zu predigen den Gefangenen, dass sie frei sein sollen ..." (Lukas 4,18; LUT). Jesus ist gekommen, um Gefängnistüren zu öffnen und die Gefangenen zu befreien. Ich entwickelte mich erst weiter, als ich begriff, dass Gott mich aus dem Gefängnis meiner Vergangenheit befreien wollte. Ich musste glauben, dass weder meine Vergangenheit noch meine Gegenwart meine Zukunft bestimmen konnten, es sei denn, ich ließ es zu. Ich musste das Wunder zulassen, dass Gott mich befreite.

Vielleicht hatten Sie eine schlimme Vergangenheit, die Sie heute noch negativ beeinflusst und bedrückt. Aber ich sage Ihnen ganz klar, Ihre Zukunft wird nicht durch Ihre Vergangenheit oder Ihre Gegenwart bestimmt! Lassen Sie Gott die Ketten Ihrer Vergangenheit zerbrechen.

Gebet: Gott, ich glaube, dass du stärker bist als meine Vergangenheit. Ich empfange jetzt die Freiheit, die du mir schenkst. Meine Vergangenheit soll meine Zukunft nicht mehr bestimmen.

Quelle: www. joyce-meyer.de

Dienstag, 11. März 2014

Wie sieht Gottes Liebe aus?

Von Anfang an war es sein unveränderlicher Plan, uns durch Jesus Christus als seine Kinder aufzunehmen, und an diesem Beschluss hatte er viel Freude.
Epheser 1,5 (NLB)

Warum liebt Gott uns, obwohl wir so unvollkommen sind? Weil er es will. Er tut es gern. Es liegt in seiner Natur, uns zu lieben, ganz gleich wie sehr wir sündigen. Gott überwindet das Böse mit dem Guten (Römer 12,21). Er tut dies, indem er seine unerschöpfliche Gnade über uns ausgießt. Wenn wir sündigen, ist seine Gnade immer noch größer als unsere Sünde. Genauso wie es für Gott unmöglich ist, nicht zu lieben, ist es für uns unmöglich, ihn davon abzuhalten, uns zu lieben.

Gott liebt, weil das sein Wesen ist. Er ist Liebe (1. Johannes 4,8). Er liebt nicht immer alles, was wir tun, aber er liebt uns. Gottes Liebe ist die Macht, die unsere Sünden vergibt, die Wunden unserer Seele verbindet und unsere gebrochenen Herzen heilt (Psalm 147,3).

Gott liebt bedingungslos. Seine Liebe ist in ihm begründet, nicht in uns! Wenn Sie erst einmal begriffen haben, dass Gott Sie liebt, ganz gleich was Sie getan oder nicht getan haben, werden Sie einen enormen geistlichen Durchbruch erleben. Sie können aufhören, sich seine Liebe zu verdienen und sie stattdessen einfach annehmen und genießen.

Gebet: Gott, deine Liebe ist unglaublich. Wenn ich mich auf sie konzentriere, dann denke ich daran, dass sie auf deiner Güte beruht und nicht auf meinem Handeln. Hilf mir, dass ich deine Liebe annehmen kann.

 

Quelle: www.joyce-meyer.de

Montag, 10. März 2014

In jeder Situation zufrieden sein

Nicht wegen des Mangels sage ich das; ich habe nämlich gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in der ich mich befinde.
Philipper 4,11 (SLT)

Die Bibel sagt, wir sollen in jeder Situation zufrieden sein. Der Apostel Paulus schrieb: „Nicht wegen des Mangels sage ich das; ich habe nämlich gelernt, mit der Lage zufrieden zu sein, in der ich mich befinde" (Philipper 4,11; SLT).

Zufriedenheit ist die Entscheidung, mit dem glücklich zu sein, was man hat. Leider lernen wir das meistens erst, indem wir lange Zeit unzufrieden sind, bis wir schließlich sagen: „Herr, so will ich nicht weiterleben." Aber es geht auch anders: Sie können sich dafür entscheiden, jeden Tag zufrieden zu sein. Das ist mehr wert als alle materiellen Güter, die Sie je in Ihrem Leben ansammeln könnten.

Das hat auch Paulus in 1. Timotheus 6,6 geschrieben. „Dabei ist doch jeder reich, der an Gott glaubt und mit dem zufrieden ist, was er hat" (HFA). Was macht uns ganz sicher glücklich? Uns jeden Tag für die Zufriedenheit in Gott zu entscheiden. Wir können nur echten Frieden und dauerhaftes Glück finden, wenn wir zu Gott sagen: „Herr, ich will nur das, was du mir gibst."

Gebet: Herr, ich will nur das, was du mir gibst. Ich entscheide mich, wie der Apostel Paulus, in jeder Lage zufrieden zu sein.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Donnerstag, 6. März 2014

Gesunde Wurzeln = gesunde Frucht!

Wie ein Baum in der Erde, so sollt ihr in Christus fest verwurzelt bleiben, und nur er soll das Fundament eures Lebens sein. Haltet fest an dem Glauben, den man euch lehrte. Für das, was Gott euch geschenkt hat, könnt ihr gar nicht dankbar genug sein.
Kolosser 2,7 (HFA)

Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass unser Verhalten Ursachen hat. Schlechtes Verhalten ist wie eine schlechte Frucht von einem Baum mit kranken Wurzeln. Sie können Ihr ganzes Leben lang gegen äußerliche Symptome ankämpfen, aber wenn die kranke Wurzel nicht entfernt wird, werden die schlechten Früchte an einer anderen Stelle zum Vorschein kommen. Dieses Prinzip ist immer gültig: Schlechte Frucht kommt von kranken Wurzeln und gute Frucht kommt von gesunden Wurzeln.

Um schlechte Frucht wirklich loszuwerden, müssen Sie Paulus' Ermahnung an die Kolosser beherzigen, „tief verwurzelt" zu sein in Gott. Vielleicht müssen Sie Ihre eigenen Wurzeln genau untersuchen. Wenn sie unangenehm, schädlich oder von Missbrauch geprägt sind, dann lassen Sie sich davon nicht entmutigen. Gott kann Sie aus dem schlechten Boden entwurzeln und in seinen guten Boden verpflanzen, damit Sie in ihm und in seiner Liebe verwurzelt sind.

Bedenken Sie, dass entwurzelt werden schmerzhaft sein kann. Wieder eingepflanzt zu werden und neue Wurzeln zu schlagen braucht Zeit und Kraft, aber durch Glauben und Geduld werden wir erleben, wie Gottes Verheißungen wahr werden. Ich bete, dass Sie tief verwurzelt sein werden in Christus und gute Frucht bringen, wo auch immer Sie gerade sind!

Gebet: Herr, hilf mir, meine Wurzeln aus dem schlechten Boden zu ziehen und tief in Jesus verwurzelt zu sein, damit ich wie ein gesunder Baum mit gesunden Wurzeln und guten Früchten sein kann. Ich weiß, dass das möglicherweise schmerzhaft werden wird, aber ich weiß auch, dass du mir bei dieser Veränderung in meinem Leben helfen wirst, wenn ich glaube und Geduld habe.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Dienstag, 4. März 2014

Geben Sie sich Gott ganz hin

Ehre den Herrn mit deinem Vermögen, mit dem Besten von dem, was du erntest. Dann füllen sich deine Scheunen mit Korn, deine Fässer laufen über von Wein.
Sprüche 3,9-10 (EU)

Viele Menschen wollen etwas von Gott empfangen, sind aber nicht bereit, sich ihm ganz hinzugeben. Sie können anders sein. Werden Sie sich neu entschließen, ein Gebender zu sein und sich selbst, Ihre Zeit und Ihr Geld zu investieren, um Gottes Werk zu tun? Lassen Sie sich vom Teufel nicht abhalten zu geben, weil Sie Rechnungen begleichen müssen und finanzielle Verpflichtungen haben, die Ihnen Sorgen machen. Jesus ermahnt uns, uns keine Sorgen zu machen, denn Gott weiß was wir brauchen und hat versprochen, für uns zu sorgen (Matthäus 6,25-34).

In Sprüche 3,9-10 heißt es: „Ehre den Herrn mit deinem Vermögen, mit dem Besten von dem, was du erntest. Dann füllen sich deine Scheunen mit Korn, deine Fässer laufen über von Wein" (EU). Wenn Sie Gott alles zur Verfügung stellen, wird er sein Versprechen halten und für Sie sorgen. Geben Sie sich selbst Gott hin. Geben Sie ihm alles, was Sie sind und sein möchten, all Ihre Träume, Ihre Visionen, Ihre Hoffnungen und Wünsche. Geben Sie ihm alles, dann wird er seine Macht durch Ihr Leben zeigen.

Gebet: Gott, heute gebe ich mich dir ganz hin: meine Hände, meinen Mund, meinen Verstand, meinen Körper, mein Geld und meine Zeit. Alles, was ich habe, gehört dir. Ich will heute deinen Willen tun.

 

Quelle: www.joyce-meyer.de

Sonntag, 2. März 2014

Sind Sie ein geheiligtes Gefäß?

Wer sich nun von all dem rein hält, gleicht einem Gefäß für Reines; er ist geheiligt, für den Herrn brauchbar, zu jedem guten Werk tauglich.
2. Timotheus 2,21 (EU)

Die Bibel nennt uns irdene, zerbrechliche, menschliche Gefäße (2. Korinther 4,7). Wie ein Krug der auf der Töpferscheibe geformt wird, sind wir aus Ton (Jesaja 64,8). Nach 1. Mose 2,7 hat Gott Adam aus Erde geformt und in Psalm 103,14 heißt es: „Denn er weiß, wie vergänglich wir sind; er vergisst nicht, dass wir nur Staub sind" (HFA).

Obwohl wir schwach und unvollkommen sind, werden wir doch zu Gefäßen seines Segens, die in seinem Auftrag ausgegossen werden, wenn wir uns mit Gottes Wort füllen. Jeder von uns ist für Gott kostbar – er kann sogar Gefäße mit einem Sprung benutzen!

Aber zuerst müssen wir uns ganz Gott hingeben. 2. Timotheus 2,21 ermahnt uns: „Wer sich reinigt [von allem Unehrenhaften, Unreinen und sich von unreinen und korrupten Einflüssen fernhält], der wird [selbst] ein Gefäß sein zu ehrenvollem Gebrauch, geheiligt, für den Hausherrn brauchbar und zu allem guten Werk bereitet" (LUT/AMP). Wenn Sie ein gottgeweihtes Gefäß sind, kann er unglaubliche Dinge durch Sie tun.

Gebet: Herr, ich gehöre dir. Ich will ein Gefäß sein, das du gebrauchen kannst. Ich gebe mich dir hin. Ich will mich füllen lassen mit deinem Wort, und bereit sein zu jedem guten Werk, das du durch mich tun willst.

 

Quelle: www.joyce-meyer.de