Sonntag, 11. Oktober 2015

Bedingungslos geliebt

Die Geschichte von einem Vater mit zwei unterschiedlichen Söhnen

11 Jesus erzählte mal wieder eine Geschichte: „Es gab mal einen Mann, der hatte zwei Söhne.
12 Irgendwann sagte der jüngere Sohn zum Vater: ‚Papa, mir dauert es zu lange, bis du stirbst und ich meinen Teil von deinem Geld erben werde. Ich möchte das jetzt schon ausbezahlt bekommen. Geht das?' Der Vater ließ sich drauf ein und zahlte ihm die Kohle aus.
13 Ein paar Tage später packte der Sohn seine Sachen zusammen und ging auf Weltreise. Er lebte in Hotels und in Spielcasinos, verzockte sein ganzes Vermögen in irgendwelchen Bars und Clubs, bis er pleite war.
14 Plötzlich gab es in der Zeit eine große Wirtschaftskrise im Land. Die Lebensmittelpreise stiegen immer höher und viele Menschen hatten nichts zu essen. Auch der Sohn bekam Hunger.
15 Immerhin kriegte er einen Job als Toilettenmann am Hauptbahnhof. Das war ein echt schlecht bezahlter, dreckiger und total unbeliebter Job.
16 Der junge Mann war so hungrig, dass er am liebsten die Essensreste, die Toilettenbesucher in den Müll warfen, gegessen hätte, aber noch nicht mal das durfte er.
17 Schließlich überlegte er hin und her: ‚Zu Hause bei meinem Vater bekommt jeder Arbeiter in seiner Firma ein Mittagessen und ich sterbe hier fast vor Hunger!
18 Die beste Idee ist es wahrscheinlich, wieder nach Hause zu gehen. Dann sag ich zu ihm: Papa, ich habe großen Mist gebaut, ich hab mich von dir und auch von Gott entfernt!
19 Ich hab es auch echt nicht mehr verdient, zu deiner Familie dazuzugehören. Aber kannst du mir vielleicht irgendeinen Job in deiner Firma geben?‘
20 Also ging er wieder zurück zu seinem Vater. Als der Sohn gerade durch das Eingangstor vom Grundstück kam, sah der Vater ihn schon aus der Ferne. Mit Tränen in den Augen lief er ihm sofort entgegen, umarmte und küsste ihn.
21 Der Sohn sagte sofort: ‚Papa, ich hab großen Mist gebaut! Ich hab mich falsch verhalten dir und Gott gegenüber! Ich hab es echt nicht mehr verdient, dein Sohn genannt zu werden.‘
22 Sein Vater hörte ihm aber gar nicht richtig zu. Er rief schnell ein paar Angestellte und beauftragte die: ‚Bringt sofort den besten Designer-Anzug her, den ich im Schrank hängen habe. Holt ein paar gute Schuhe und holt den Familienring.
23 Fahrt das beste Essen auf, die Sachen, die wir extra für einen besonderen Anlass im Lager haben! Deckt den Tisch und lasst uns eine große Party starten.
24 Es gibt nämlich einen Grund zum Feiern: Mein Sohn war schon so gut wie tot, aber jetzt ist er wieder hier und lebt! Ich hatte voll die Sehnsucht und habe jeden Tag auf ihn gewartet und jetzt ist er endlich wieder da!‘
25 In der Zeit war der ältere Sohn noch bei der Arbeit. Als er nach Hause kam, hörte er schon von weitem, dass da ’ne Party am Start war.
26 Er fragte einen der Hausangestellten, was da los ist.
27 ‚Ihr Bruder ist wieder da! Ihr Vater hat eine fette Party organisiert und hat das ganz besonders große kalte Büfett kommen lassen, das für die besonderen Anlässe.‘
28 Aber der ältere Bruder war total angefressen und sauer. Er hatte überhaupt keinen Bock mitzufeiern und blieb draußen vor der Tür. Schließlich kam der Vater raus und fragte ihn: ‚Warum kommst du nicht rein, mein Junge?‘
29 ‚Mann, Vater! Wie viele Jahre arbeite ich jetzt schon für dich? Ich hab geschuftet wie ein Blödmann, so als würde ich dafür ein fettes Gehalt bekommen. In der ganzen Zeit hab ich nicht einmal etwas getan, was du nicht wolltest. Aber von dir kamen nicht einmal auch nur ein paar Würstchen rüber, damit ich mit meinen Freunden mal einen schönen Grillabend hätte machen können.
30 Jetzt kommt dein anderer Sohn, der dein ganzes Geld mit irgendwelchen Schlampen zum Fenster rausgeschmissen hat, und du fährst hier die Sachen auf, die eigentlich nur für ganz besondere Feste gekauft wurden?‘
31 Sein Vater sah ihn an und meinte nur: ‚Mein Lieber, du bist die ganze Zeit bei mir gewesen, wir beide sind uns sehr nahe! Alles, was mir gehört, gehört auch dir!‘
32 Aber lass uns heute eine große Party feiern! Dein Bruder war für uns schon gestorben, doch jetzt lebt er wieder! Wir hatten ihn schon aufgegeben, aber er hat den Weg nach Hause zurückgefunden!‘“

So steht es in der Volxbibel im Kapitel 15 des Lukasevangeliums

Freitag, 7. August 2015

Herausforderungen Stück für Stück angehen

„Ich sage dir noch einmal: Sei mutig und entschlossen! Hab keine Angst und lass dich durch nichts erschrecken; denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst!“
Josua 1,9 (GNB)
Gehen Sie an Herausforderungen Stück für Stück, einen Tag nach dem anderen heran. Wenn wir versuchen, zu weit vorauszuschauen, wirken die Aufgaben oft überwältigend. Gott zu vertrauen heißt auch zu glauben, dass er uns unser „tägliches Brot“ gibt, das heißt dass wir bekommen was wir brauchen, wenn wir es brauchen und nicht vorher.

Manchmal scheinen die Herausforderungen zu groß und überwältigend, aber Gott ist immer bei uns. Wir müssen nur mutig sein und seine Kraft annehmen. Wenn wir nicht zu weit im Voraus über alles nachdenken, können wir uns auf das konzentrieren, was heute vor uns liegt und es schnell und effizient erledigen.

Dieses Prinzip lässt sich auch auf viele andere Lebensbereiche übertragen – Schulden abbauen, das Haus aufräumen und in Ordnung halten, Eheprobleme lösen, Kindererziehung, pünktlich zur Arbeit kommen oder ein Projekt fertigstellen. Was auch immer Sie tun müssen, Sie können es tun.

Denken Sie daran, dass es in Philipper 4,13 heißt, dass wir alles schaffen und mit allem fertigwerden können, weil Gott uns die Kraft gibt. Nichts ist zu viel für Sie, wenn er an Ihrer Seite ist.

Gebet: Gott, auch wenn die Herausforderungen zu groß scheinen, weiß ich doch, dass ich sie Stück für Stück angehen kann, weil du bei mir bist. Ich nehme heute deine Kraft an.

Donnerstag, 9. April 2015

Eine kurze Geschichte...

 Ein Pastor erzählt: "Kürzlich sass ich in einem sehr vornehmen Haus. Ein geladener Kreis von Frauen und Männern war zusammen. Dabei kam das Gespräch auf das viel belächelte Thema "Sünde". Man lächelte auch hier.
Doch dann ergriff ein angesehener Mann aus der Ölwirtschaft das Wort:
"Ja, mit der Sünde dürfen Sie dem modernen Menschen nicht mehr kommen. Aber ich will Ihnen etwas sagen. Wenn ich schon keine Sünde hätte, so habe ich doch tief in mir einen ganzen zoologischen Garten: einen Löwen, der meine Frau anbrüllt; eine Schlange, die ihr Gift spritzt; einen Aal, der sich geschickt überall hinauswindet auf Kosten der Wahrheit, und einen Igel, wenn der hochkommt, dann gibt es Stacheln und Wunden nach allen Seiten. O nein, keine Sünde, nur ein ganzer zoologischer Garten! Ich muss bekennen, diesen Widersachern in mir wurde ich nicht Meister. Kaum waren  sie da, hatten sie auch schon alles verwüstet. Aber seit ich Jesus kenne, ist es anders. Sie kommen jetzt viel seltener, sie wittern und fürchten ihren Bezwinger, vor ihm müssen sie wieder verschwinden."
Jetzt lachte keiner mehr. (H.Schäfer)

gefunden in der ethos 4/2015 (Vorwort)

Dienstag, 2. Dezember 2014

Behalte die Gabel!

Als der Arzt ihr mitteilte, dass sie höchstens noch drei Monate zu leben
hätte, beschloss sie, sofort alle Details ihrer Beerdigung festzulegen.
Zusammen mit dem Pfarrer besprach sie, welche Lieder gesungen werden
sollten, welche Texte verlesen werden sollten und welche Kleider sie
anhaben wollte.

"Und da gibt es noch eine wichtige Sache! Ich will mit einer Gabel in
der Hand begraben werden" sagte sie schließlich.

Der Pfarrer konnte seine Verwunderung nicht verbergen. Eine Gabel?
"Darf ich fragen, warum?" wollte er vorsichtig wissen. "Das kann ich
erklären", antwortete die Frau mit einem Lächeln. "Ich war in meinem
Leben zu vielen verschiedenen Abendessen eingeladen. Und ich habe immer
die Gänge am liebsten gemocht, wo diejenigen, die abgedeckt haben,
gesagt haben: Die Gabel kannst du behalten. Da wusste ich, dass noch
etwas Besonderes kommen würde. Nicht nur Eis oder Pudding, sondern etwas
Richtiges, ein Auflauf oder etwas Ähnliches.

Ich will, dass die Leute auf mich schauen, wenn ich da in meinem Sarg
liegen mit einer Gabel in der Hand. Da werden sie sich fragen: Was hat
es denn mit der Gabel auf sich? Und dann können Sie ihnen erklären, was
ich gesagt habe. Und dann grüßen Sie sie und sagen ihnen, dass sie auch
die Gabel behalten sollen. Es kommt noch etwas Besseres."

(Kristina Reftel, gefunden in: „Der Andere Advent 2010/11" von der
Initiative Andere Zeiten e.V.)


Quelle: Jugendwerksadventskalender 2014, 2. Türchen

Dienstag, 18. November 2014

Vergebung: der Schlüssel, um dem Teufel die Tür zu verschließen

Aber wem ihr vergebt, dem vergebe auch ich. Denn auch ich habe vor Christus um euretwillen verziehen – wenn ich hier überhaupt etwas zu verzeihen hatte –, damit wir nicht vom Satan überlistet werden. Wir wissen ja, was seine Absichten sind.
2. Korinther 2,10-11 (NeÜ)

Vergebung hilft uns, weil sie Gottes Wirken in unserem Leben freisetzt. Ich bin fröhlicher und fühle mich körperlich besser, wenn ich nicht voller Unversöhnlichkeit bin. Bitterkeit, Groll und mangelnde Vergebungsbereitschaft lösen Stress in einem Menschen aus und können zu ernsthaften körperlichen Erkrankungen führen.

Wenn wir anderen Menschen nicht vergeben, kann Gott uns auch nicht vergeben. Wir ernten was wir säen. Wenn Sie gnädig sind, sind andere gnädig mit Ihnen; wenn Sie andere verurteilen, werden Sie verurteilt. Vergeben Sie denen, die Sie verletzt haben, damit Ihre Herzenstür Gott gegenüber geöffnet bleibt. Die Gnade Gottes wird Sie dazu befähigen.

Unversöhnlichkeit gibt dem Teufel Raum. Er nistet sich dann in Ihrem Leben ein und blockiert den Heiligen Geist. Ob ihm das gelingt, hängt ganz von Ihnen ab. Wenn Sie vergeben, hat der Teufel keinen Einfluss auf Sie, und Ihre Gemeinschaft mit Gott ist ungetrübt. Tun Sie sich selbst also den Gefallen und seien Sie vergebungsbereit.

Gebet: Gott, ich will Satan keinen Raum in meinem Leben geben. Ich möchte, dass nichts unserer Beziehung im Wege steht. Ich gebe meine Unversöhnlichkeit auf, damit unsere Gemeinschaft wieder ungetrübt ist.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Sonntag, 9. November 2014

Der Wahrheit ins Auge schauen macht glücklich

   
Fragt euch doch einmal selbst, ob ihr im Glauben steht, und prüft euch! Erfahrt ihr dann nicht an euch selbst, dass Christus in euch ist? Wenn nicht, dann hättet ihr euch nicht bewährt.
2. Korinther 13,5 (NeÜ)

Niemand kann ein Problem loswerden, wenn er nicht zugibt, dass er eines hat. Ein Alkoholiker, Drogenabhängiger oder jeder, der die Kontrolle über sein Leben verloren hat, ist so lange zum Leiden verurteilt, bis er sagen kann: „Ich habe ein Problem, und ich brauche Hilfe."

Auch wenn unsere Probleme vielleicht entstanden sind, weil etwas gegen unseren Willen geschehen ist, gibt es keine Entschuldigung dafür, dass wir das Problem fortbestehen, wachsen oder sogar unser Leben bestimmen lassen. Unsere früheren Erfahrungen haben aus uns das gemacht, was wir jetzt sind, aber wir müssen nicht so bleiben. Wir können die Initiative ergreifen und positive Schritte der Veränderung gehen – und wir können Gott dabei um Hilfe bitten.

Was auch immer Sie für ein Problem haben, Sie müssen der Wahrheit ins Auge sehen und Ihren Teil der Verantwortung übernehmen. Die Bibel sagt, wir müssen uns selbst prüfen. Das mag abschreckend klingen, aber Jesus Christus lebt in Ihnen und er kann Ihnen durch alle früheren Probleme hindurchhelfen.

Sehen Sie der Wahrheit ins Auge – das kann der Anfang eines glücklicheren Lebens sein!

Gebet: Heiliger Geist, ich will meine Probleme nicht leugnen oder in Angst davor leben. Ich werde mich selbst prüfen und diesen Problemen auf den Grund gehen, weil ich weiß, dass du mir helfen kannst, sie zu verarbeiten und ein glücklicheres Leben zu führen.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Montag, 3. November 2014

Bleiben Sie dran und freuen Sie sich an Ihrem Fortschritt

 
Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Wege.
Psalm 119,105 (LUT)

Es stimmt, dass wir alle noch einen langen Weg vor uns haben. Früher war ich immer entmutigt bei diesem Gedanken und es schien, als würde ich jeden Tag oder sogar jede Stunde daran erinnert. Ich hatte ständig das Gefühl des Versagens – dass ich einfach nicht die war, die ich sein sollte, nicht genug tat und mich mehr anstrengen musste. Aber wenn ich mich dann mehr anstrengte, versagte ich wieder.

Jetzt habe ich eine andere Einstellung: „Ich bin noch nicht da, wo ich sein sollte, aber Gott sei Dank bin ich auch nicht mehr da, wo ich einmal war. Ich bin okay und ich bin auf dem Weg!" Ich weiß jetzt ganz sicher, dass Gott nicht wütend auf mich ist, weil ich noch nicht am Ziel bin. Er ist zufrieden, wenn ich dranbleibe und auf dem Weg bleibe.

Wenn Sie nur „dranbleiben", wird Gott mit Ihrem Fortschritt zufrieden sein. Er hat uns versprochen, den Weg vor uns zu erleuchten. Wir kennen den Weg vielleicht nicht und wir stolpern auch von Zeit zu Zeit, aber Gott ist treu. Er sieht Ihren Fortschritt, er ist stolz auf Sie und er wird Ihnen helfen, auf dem richtigen Weg zu bleiben.

Gebet: Gott, ich will mich nicht davon entmutigen lassen, wo ich jetzt stehe. Du hast mich schon so weit gebracht und ich weiß, dass du auch weiterhin meinen Weg erleuchten wirst.

Quelle: www.joyce-meyer.de