Samstag, 12. Juli 2014

Die rosarote Brille und die Lupe

Deshalb darfst du allerdings nicht meinen, du seist entschuldigt, wenn du das alles verurteilst. Denn wer du auch bist: Indem du über einen anderen zu Gericht sitzt, sprichst du dir selbst das Urteil, weil du genau dasselbe tust wie der, zu dessen Richter du dich machst.
Römer 2,1 (NGÜ)

Wenn wir darüber sprechen, was bei anderen alles schiefläuft, machen wir uns meist in Bezug auf unser eigenes Verhalten etwas vor. Jesus hat uns geboten, uns nicht darum zu kümmern, was bei anderen alles falsch läuft, solange wir selbst so viele Fehler machen (siehe Matthäus 7,3-5).

Die Bibel sagt ganz deutlich, dass wir andere oft für Dinge verurteilen, die wir selbst falsch machen! Ich habe Gott einmal gefragt, warum etwas für uns in Ordnung ist, wenn wir es tun, aber falsch, wenn andere es tun. Er sagte zu mir: „Joyce, du siehst dich selbst durch die rosarote Brille, aber alle anderen durch die Lupe." Das stimmt!

Wir entschuldigen unser eigenes Verhalten, aber wenn jemand anders das Gleiche tut, sind wir oft unbarmherzig. Versuchen Sie es einmal umgekehrt – gehen Sie bei anderen vom Besten aus, aber betrachten Sie Ihr eigenes Leben durch die Lupe. Lassen Sie es zu, dass Gott zuerst an Ihnen arbeitet, und dann werden Sie anderen auf biblische Art helfen können zu wachsen.

Gebet: Heiliger Geist, bitte hilf mir, mein eigenes Leben unter die Lupe zu nehmen, statt das Leben anderer. Ich weiß, dass ich mit deiner Hilfe meine Fehler korrigieren und dann auf die richtige Weise anderen helfen kann zu wachsen.

Quelle: www.joyce-meyer.de

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