Samstag, 26. Juli 2014

Lieben ohne müde zu werden

Recht verschafft er den Unterdrückten, den Hungernden gibt er Brot; der Herr befreit die Gefangenen. Der Herr öffnet den Blinden die Augen, er richtet die Gebeugten auf. Der Herr beschützt die Fremden und verhilft den Waisen und Witwen zu ihrem Recht. Der Herr liebt die Gerechten, doch die Schritte der Frevler leitet er in die Irre.
Psalm 146,7-9 (EU)

Gott spricht in der Bibel immer wieder von unserer Verantwortung gegenüber den Unterdrückten, Witwen, Waisen, Vaterlosen und Fremden. Er zählt die auf, die einsam sind, die vernachlässigt, vergessen und herabgesetzt werden. Ihm liegen die Unterdrückten und Hungernden sehr am Herzen.

Menschen können auf viele Arten hungrig sein. Sie mögen reichlich zu essen haben, aber hungern nach Wertschätzung. Gott richtet die auf, die von Sorgen niedergedrückt werden; er beschützt den Fremden und ermutigt die Vaterlosen und Witwen. Wie macht er das? Er wirkt durch Menschen. Er braucht hingegebene, willige Menschen, die sich dafür einsetzen, den Nöten anderer zu begegnen.

Mutter Teresa hat einmal gesagt: „Glaube nicht, dass echte Liebe außergewöhnlich sein muss. Was wir brauchen sind Menschen, die lieben ohne müde zu werden."

Ich habe begriffen, dass viele Menschen, denen wir täglich begegnen, einfach versuchen zu überleben, bis jemand kommt und sie rettet – und dieser jemand könnten Sie oder ich sein. Lassen wir Gottes Liebe für die Verletzten und Zerbrochenen durch uns wirken, um den Nöten derer zu begegnen, die geistlich, emotional und körperlich leiden. Wir wollen andere lieben, ohne müde zu werden.

Gebet: Heiliger Geist, gib mir die Kraft zu lieben, ohne müde zu werden. Gib mir dein Herz für die Verletzten und Notleidenden und zeige mir, wie ich ihnen helfen kann.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Samstag, 12. Juli 2014

Die rosarote Brille und die Lupe

Deshalb darfst du allerdings nicht meinen, du seist entschuldigt, wenn du das alles verurteilst. Denn wer du auch bist: Indem du über einen anderen zu Gericht sitzt, sprichst du dir selbst das Urteil, weil du genau dasselbe tust wie der, zu dessen Richter du dich machst.
Römer 2,1 (NGÜ)

Wenn wir darüber sprechen, was bei anderen alles schiefläuft, machen wir uns meist in Bezug auf unser eigenes Verhalten etwas vor. Jesus hat uns geboten, uns nicht darum zu kümmern, was bei anderen alles falsch läuft, solange wir selbst so viele Fehler machen (siehe Matthäus 7,3-5).

Die Bibel sagt ganz deutlich, dass wir andere oft für Dinge verurteilen, die wir selbst falsch machen! Ich habe Gott einmal gefragt, warum etwas für uns in Ordnung ist, wenn wir es tun, aber falsch, wenn andere es tun. Er sagte zu mir: „Joyce, du siehst dich selbst durch die rosarote Brille, aber alle anderen durch die Lupe." Das stimmt!

Wir entschuldigen unser eigenes Verhalten, aber wenn jemand anders das Gleiche tut, sind wir oft unbarmherzig. Versuchen Sie es einmal umgekehrt – gehen Sie bei anderen vom Besten aus, aber betrachten Sie Ihr eigenes Leben durch die Lupe. Lassen Sie es zu, dass Gott zuerst an Ihnen arbeitet, und dann werden Sie anderen auf biblische Art helfen können zu wachsen.

Gebet: Heiliger Geist, bitte hilf mir, mein eigenes Leben unter die Lupe zu nehmen, statt das Leben anderer. Ich weiß, dass ich mit deiner Hilfe meine Fehler korrigieren und dann auf die richtige Weise anderen helfen kann zu wachsen.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Samstag, 5. Juli 2014

Je größer der Widerstand, desto größer die Chance

Hier hat mir Gott große Möglichkeiten gegeben, die rettende Botschaft zu verkünden; allerdings sind auch viele Gegner da.
1. Korinther 16,9 (HFA)

Jedes Mal, wenn Gott uns eine neue Idee, einen Traum, eine Vision oder eine Herausforderung schenkt, ist der Feind da, um sich uns entgegenzustellen. Gott fordert uns immer wieder auf, neue Schritte zu gehen. Manche sind groß und entscheidend, andere erscheinen uns eher klein und unbedeutend. Aber sobald wir einen weiteren Schritt mit Gott wagen, werden wir auch verschärften Widerstand vom Teufel spüren.

Dieser Widerstand ist jedoch gleichzeitig unsere Chance, denn Gott ist immer bei uns und wir müssen uns nicht fürchten. Manches erscheint uns vielleicht zu groß, aber bei Gott ist nichts unmöglich. Ihn überrascht nichts und ihm macht nichts Angst. Mit ihm können wir jede Herausforderung meistern.

Wenn Sie entschlossen sind, neue Schritte mit Gott zu wagen, dann geben Sie nicht auf, sobald Sie Widerstand verspüren. Sie müssen wissen: Je größer der Widerstand, desto größer die Chance, die vor Ihnen liegt. Seien Sie mutig und lassen Sie sich vom Heiligen Geist Unerschrockenheit schenken, denn er ist immer bei Ihnen.

Gebet: Gott, bitte lass mich angesichts von Widerständen nicht schwach werden. Ich weiß, dass du Großartiges mit mir vorhast, und je größer der Widerstand, desto größer die Chance, die du mir gibst. Ich vertraue dir und weiß, dass ich mit dir neue Schritte wagen kann.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Freitag, 27. Juni 2014

Seien Sie entschlossen!

Vor allem aber, meine Brüder, schwört nicht, weder bei dem Himmel noch bei der Erde noch mit irgendeinem anderen Eid! Es sei aber euer Ja ein Ja und euer Nein ein Nein, damit ihr nicht unter ein Gericht fallt.
Jakobus 5,12 (ELB)

Unentschlossenheit ist ein schlechter Zustand und ganz bestimmt nicht die Frucht eines einfachen Lebens. Jakobus schreibt, ein Mensch, der hin und her gerissen ist, ist unbeständig in allen seinen Wegen. Wenn Sie sich nie entscheiden können, weil Sie immer Angst haben, die falsche Entscheidung zu treffen, kommen Sie nicht vorwärts. Was glauben Sie, wie viel Zeit wir verschwenden, weil wir uns nicht entscheiden können?

Oft brüten wir über den verschiedenen Möglichkeiten, obwohl wir einfach eine Entscheidung treffen und dabei bleiben müssten. Das ist vielleicht ein einfaches Beispiel, aber denken Sie einmal über Folgendes nach: Wenn Sie morgens vor Ihrem Kleiderschrank stehen und all Ihre Kleider sehen, nehmen Sie einfach etwas heraus und ziehen Sie es an. Ziehen Sie sich nicht immer wieder um, bis Sie zu spät zur Arbeit kommen.

Ich will Ihnen Mut machen, Entscheidungen zu treffen, ohne sich selbst ständig zu hinterfragen oder sich Sorgen zu machen, ob das jetzt richtig war. Seien Sie nicht hin und her gerissen oder unentschlossen, denn wenn Sie Ihre eigenen Entscheidungen anzweifelen, nimmt Ihnen das die Freude an allem, was Sie tun. Treffen Sie Ihre Entscheidungen nach bestem Wissen und Gewissen und dann vertrauen Sie Gott.

Gebet: Heiliger Geist, danke, dass du mir gezeigt hast, dass ich mit Unentschlossenheit nicht weiterkomme. Hilf mir, damit mein Ja ein Ja und mein Nein ein Nein ist. Ich weiß, dass ich nichts falsch machen kann, wenn ich meine Entscheidungen  nach bestem Wissen und Gewissen treffe und dann auf dich vertraue.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Donnerstag, 26. Juni 2014

Überlassen Sie ihm Ihre Sorgen und folgen Sie Ihrem Herzen

Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch.
1. Petrus 5,7 (GNB)

„Bleib deinem Herzen treu" heißt eine alte Redensart, die auch heute noch sehr aktuell ist. Wir würden gut daran tun, ihr zu folgen. Wenn wir von dem Kurs abkommen, den unser Herz uns geraten hat zu nehmen, kann das Leben sehr kompliziert werden. Ich spreche hier nicht von selbstsüchtigen Wünschen, sondern davon, dass wir den Dingen nachgehen sollen, die Gott uns ans Herz gelegt hat. Was erwarten Sie vom Leben? Was glauben Sie, ist Gottes Wille für Sie? Folgen Sie seinem Willen?

Manche Menschen machen sich zu viele Sorgen und die halten sie davon ab, Schritte zu wagen und ihrem Herzen zu folgen. Sie haben für sich beschlossen, dass sie das sowieso nie schaffen werden. Die Bibel sagt, dass wir alle unsere Sorgen auf Gott werfen sollen, weil er für uns sorgt. Was auch immer Sie für Sorgen haben, die Sie davon abhalten, Ihrem Herzen zu folgen, überlassen Sie sie Gott, er wird sich darum kümmern.

Er will, dass Sie dem Verlangen nachgehen, das er in Sie hineingelegt hat. Gott wird sich um Ihre Sorgen kümmern. Folgen Sie nur Ihrem Herzen. Sie können ihm vertrauen. Er sorgt für Sie!

Gebet: Gott, manchmal gehe ich nicht dem nach, was du mir ans Herz gelegt hast, wegen meiner Ängste und Sorgen. Deshalb überlasse ich sie dir heute. Ich weiß, dass du damit zurechtkommst und willst, dass ich frei bin, meinem Herzen zu folgen.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Mittwoch, 25. Juni 2014

Man braucht Mut, um Gott zu folgen

Für Gott zu leben ist das einzig Wichtige
Ich würde niemals wagen zu behaupten, dass ich so bedeutend bin wie die Leute, die fortwährend ihre Wichtigkeit betonen! Sie vergleichen sich nur untereinander und messen sich nur aneinander. Welche Dummheit!
2. Korinther 10,12 (NLB)

Man braucht Mut, um Gott zu folgen und nicht der breiten Masse. Wer sich übermäßig damit beschäftigt, was die anderen denken, quält sich nur selbst. Obwohl wir uns alle wünschen, dass die anderen uns mögen, ist es unmöglich, immer bei allen beliebt zu sein.

Nach Gottes Rechnung müssen wir gewöhnlich etwas aufgeben, um das zu bekommen, was wir im Leben wirklich wollen. Das heißt, dass wir aufhören müssen, uns selbst am Maßstab anderer zu messen und stattdessen anfangen sollten, für Gott zu leben.
Wahre Freunde werden Ihnen helfen, der Mensch zu werden, den Gott aus Ihnen machen möchte. Sie werden Sie nicht verurteilen, weil Sie Gottes Ruf folgen. Wahre Freunde werden Sie dazu ermutigen, Gott zur Nummer eins in Ihrem Leben zu machen.

Auch wenn alle anderen Ihnen den Rücken kehren, Gott hat versprochen, Sie niemals zu verlassen oder im Stich zu lassen. Das Leben wird viel zu kompliziert, verwirrend und frustrierend, wenn wir versuchen, es Gott und den Menschen recht zu machen. Sie müssen sich mit niemand vergleichen oder sich Sorgen darüber machen, was die anderen wohl von Ihnen halten. Leben Sie Ihr Leben für Gott und seien Sie frei, der Mensch zu sein, als den er Sie erschaffen hat.

Gebet: Herr, ich beschließe hier und jetzt, nur für dich zu leben. Es bringt nichts, wenn ich versuche, die Maßstäbe und Erwartungen anderer zu erfüllen. Du bist der Einzige, der wirklich zählt, und ich will der Mensch sein, als den du mich erschaffen hast.

Quelle: www.joyce-meyer.de

Montag, 23. Juni 2014

Ein diszipliniertes Leben bringt Gottes Frieden

Natürlich freut sich niemand darüber, wenn er gestraft wird; denn Strafe tut weh. Aber später zeigt sich, wozu das alles gut war. Wer nämlich auf diese Weise Ausdauer gelernt hat, der tut, was Gott gefällt, und ist von seinem Frieden erfüllt.
Hebräer 12,11 (HFA)

Es gibt zu vieles, das unsere begrenzte Aufmerksamkeit, Kraft und Zeit in Anspruch nimmt. Ich beklagte mich früher immer bei Gott, dass mein Terminplan belastend voll sei. Ich schrie zu Gott: „Gott, wie kann man überhaupt von irgendeinem Menschen erwarten, dass er all das tun soll, was ich tun muss?"

Und dann dämmerte es mir: Ich war diejenige, die meinen Terminplan füllte, und nur ich konnte daran etwas ändern! Ich durfte meine Zeit nicht länger damit vertrödeln, mir zu wünschen, die Dinge liefen anders, denn mein Wünschen änderte nichts daran. Gott zeigte mir, dass ich disziplinierter sein musste, um mein Leben zu vereinfachen.

Wenn Sie wollen, dass Ihr Leben ruhiger wird, müssen Sie das ebenfalls tun. Bitten Sie den Heiligen Geist um seine Hilfe. Er kann Sie leiten und Ihnen zeigen, welche Aufgaben Sie übernehmen sollen und welche nicht. Zunächst ist das vielleicht schwer, vor allem wenn Sie bisher nicht besonders diszipliniert waren, aber Ordnung und Selbstbeherrschung zahlen sich aus. Die Bibel sagt, dass Disziplin friedvolle Frucht bringt. Fangen Sie heute an, diszipliniert zu leben, dann werden Sie das friedvolle Leben erfahren, das Gott für Sie bereithält.

Gebet: Herr, ich will die friedvolle Frucht eines disziplinierten Lebens erfahren. Hilf mir, mein Tempo zu drosseln, wenn ich mir zu viel zumute, damit ich nur das tue, was du willst.